Der Martinimarkt in Rodenberg hat sich einmal mehr als Besuchermagnet erwiesen. Marktmeister Jürgen Schädel hatte das Angebot an Fahrgeschäften noch einmal ausgebaut sowie verstärkt den Amtsplatz ins Geschehen einbezogen.
Erstmals dabei war der Stand „Ritt durch die Prärie“. Hier luden Pferde-Nachbildungen dazu ein, Platz zu nehmen und mit dem „Colt“ auf bewegliche Ziele anzulegen. Treffer zu landen war dabei extra-knifflig, denn die „Pferde“ bewegten sich hinauf und hinunter, eben wie beim Ritt durch die Prärie. Viele Marktbesucher aller Generationen nutzten die Gelegenheit, sich in den Sattel zu schwingen.
Riesenrad, Kinderkarussells, Autoscooter, Shaker und weiteres mehr, die Auswahl an Fahrgeschäften war groß und machte gerade den jungen Besuchern Freude. Dazu herrschte nahezu ideales Jahrmarktwetter, so dass am Dienstag Tausende von Besucher auf die Veranstaltung drängten. Auch am Sonnabend und Sonntag war der Markt rege besucht.
Martin Schellhaus, stellvertretender Stadtdirektor, zeigte sich denn auch im ersten Rückblick sehr zufrieden mit dem Verlauf des Martini-Marktes 2026. Bei der Gestaltung auf Amtsplatz und im Poggenwinkel habe Marktmeister Schädel gute Entscheidungen getroffen. Ziel war es hier, mit zusätzlichen Großfahrgeschäften und einem insgesamt breiteren Angebot als Treffpunkt für Familien, Freunde und Besucher jeden Alters neue Akzente zu setzen. Weitere Sitzmöglichkeiten und kulinarische Angebote kamen auf dem Amtsplatz hinzu, die die Gelegenheit zum entspannten Verweilen boten. Diese Möglichkeit wurde von Gästen auch genutzt. Es gelang also, diesen Bereich tatsächlich intensiver in den Markt einzubeziehen.
Erfreulich für die Stadt sei es auch gewesen, dass der neue Rathauspächter rechtzeitig zum Martini-Markt gestartet sei und sich intensiv eingebracht habe, wie Schellhaus erklärte. Das „Rathskeller-Team“ hatte auch ein umfangreiches Außenangebot gestaltet, mit DJ, Speisen, Cocktails und Bierwagen. Zahlreiche Gäste machten hier für einen längeren Aufenthalt Station.
Die Händlermeile auf der Langen Straße am Dienstag hatte Schädel in diesem Jahr etwas verkürzt. Wie auf praktisch allen Märkten sinkt auch in Rodenberg die Zahl der Beschicker. Vor diesem Hintergrund sei die Verkürzung die richtige Entscheidung, so Martin Schellhaus. So würden größere Lücken zwischen den Ständen vermieden. Schön sei, dass Geschäftsleute und Vereine sich mit verschiedenen Angeboten eingebracht hätten. Schädel wälze bereits Ideen, wie die Lange Straße in Zukunft wieder stärker belebt werden könnte. Ein Gespräch mit den Beteiligten, um eine gemeinsame Bilanz zum Markt zu ziehen werde demnächst geführt, wie Martin Schellhaus festhielt.