Auf Einladung der Samtgemeinde Rodenberg hat im Rathaus ein Runder Tisch zur aktuellen Situation der Gissler & Pass Rodenberg GmbH stattgefunden. Vertreter der Agentur für Arbeit, der heimischen Wirtschaftsförderung und der vorläufige Insolvenzverwalter Volker Römermann berieten dabei über die Folgen und die Perspektiven für die 138 Mitarbeiter im Standort.
„Im Mittelpunkt der Gespräche stand neben der aktuellen betrieblichen Situation vor allem die Frage, wie den betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern möglichst schnell neue berufliche Perspektiven eröffnet werden können“, so die Samtgemeinde in einer Pressemitteilung. Einigkeit habe darin bestanden, dass „jetzt alle verfügbaren Instrumente genutzt werden müssen, um die Fachkräfte aus Rodenberg bestmöglich zu unterstützen“.
Dazu soll eine sogenannte Arbeitsmarkt-Drehscheibe zählen, die dabei helfen soll, Mitarbeiter des Standortes mit Unternehmen aus der Region zusammenzubringen. Die Arbeitsagentur biete in den Räumen von Gissler & Pass vor Ort die Arbeitslosenmeldung am 31. März an. Zu einem späteren Zeitpunkt folge die Arbeitsmarktdrehscheibe. Sie solle Unternehmen und Beschäftigte unkompliziert zusammenbringen.
Hintergrund ist das Insolvenzverfahren, in dem die Gissler & Pass Rodenberg GmbH steckt (wie berichtet).
Samtgemeindebürgermeister Dr. Thomas Wolf betonte nach dem Treffen, dass die aktuelle Situation für Beschäftigte und deren Familien eine große Belastung mit sich bringe. Die Samtgemeinde Rodenberg und die Wirtschaftsförderung des Landkreises rufen Unternehmen ausdrücklich dazu auf, das „Potenzial der qualifizierten Fachkräfte aus Rodenberg zu nutzen“. Betriebe, die Arbeitsplätze anbieten wollen, können sich direkt an den Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit wenden (Agentur für Arbeit, Andreas Ziche, 05751/9655-114, Stadthagen.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de).
Foto: Samtgemeinde Rodenberg