Die Nähgruppe im Kulturzentrum „Alte Polizei“ hat sich daran gemacht, Umhängetaschen aus Materialien zu fertigen, die noch aus der Zeit des Stadtjubiläums geblieben sind. Wer einsteigen und die Näherinnen unterstützen will, ist willkommen, die Taschen werden ab Herbst zu haben sein.
Vor ziemlich genau vier Jahren hat Stadthagen das Festiwall anlässlich des 800-jährigen Stadtjubiläums gefeiert. Übriggeblieben sind nicht nur viele Eindrücke und Erlebnisse, sondern auch diverse Materialien und Dekoartikel. Auch in der „Alten Polizei“, die maßgeblich an der Planung und Umsetzung des zweitägigen Fests beteiligt war, schlummerten auf dem Zwischenboden noch Überbleibsel. Es bedurfte der Ideen-Geberin Renate Junklewitz keiner großen Mühe, die Mitglieder der Hausgruppe „Näh-Werkstatt“, bestehend aus Karola Dettmeier, Barbara Gerhards, Christel Maurer und Martina Schmidt-Heynemans, davon zu überzeugen, aus den alten Beachflags mit dem Festiwall-Logo etwas Tolles zu zaubern. Gleich der erste Versuch überzeugte, aus dem Fahnenmaterial hat Schmidt-Heynemans eine praktische Umhängetasche genäht: „Das war mal eine schöne Abwechslung.“
Normalerweise nähen die kreativen Frauen Röcke, Hosen oder Oberteile für sich selbst, jetzt begeben sie sich Schritt für Schritt in die Taschenproduktion. Diese können ab Herbst gegen eine Spende von zehn Euro erworben werden. Es lohnt sich schnell zu sein, da die Auflage limitiert ist. Wer die Näherinnen dabei unterstützen möchte oder generell Lust hat, sich der Gruppe anzuschließen, ist herzlich willkommen. Jeden Mittwoch treffen sie sich zwischen 9 Uhr und 12 Uhr in der Kreativwerkstatt, tauschen sich aus und gestalten in geselliger Runde eigene Mode. Über neue Mitglieder mit und ohne Nähkenntnisse würde die Gruppe sich freuen. „Es ist schon gut, eine eigene Nähmaschine zu besitzen und mitzubringen“, sagt Ansprechpartnerin Barbara Gerhards. Es seien aber auch sechs Maschinen im Haus. Wer Interesse hat, kann sich bei ihr unter 0151/14362795 melden oder einfach zu den Öffnungszeiten der Alten Polizei vorbeikommen. Weitere Informationen dazu gibt es auf www.altepolizei.de.
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