Die Diakonie im Schaumburger Land (DSL) wird ab dem 1. Januar 2027 ein eigenständiger Teil in der Dachstiftung Diakonie (DD), soll in diesem Verbund unter anderem von günstigeren Einkaufspreisen profitieren. Mitgesellschafter bleiben der Förderverein Josua-Stegmann-Altenhilfe e. V. und der Förderverein Evangelisches Altersheim Bückeburg e. V. Neu kommt die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Schaumburg-Lippe als Mitgesellschafterin hinzu.
„Es freut uns sehr, dass es gelungen ist, die regionalen Partner an unserer Seite zu wissen“, so Dr. Friedrich Ley und Dr. Jens Rannenberg, Vorstände der Dachstiftung Diakonie. Kürzlich wurden die Verträge unterzeichnet, wie die DD in einer Pressemitteilung informiert. Die Leitung würden jetzt ab 1. November Christian Grösche, Geschäftsführer des Handlungsfeldes „Pflege und Wohnen“ in der DD, und als örtlicher Repräsentant Niklas Meinecke übernehmen. Letzterer leite seit über sechs Jahren eine Senioreneinrichtung und ein Wohnheim der Eingliederungshilfe in Göttingen und habe dort viele Erfahrungen in der personellen und wirtschaftlichen Führung gesammelt.
Mit der Dachstiftung Diakonie versorge die Diakonie Schaumburger Land weiterhin die rund 200 Bewohner des betreuten Wohnens und der Heime sowie die rund 500 Kunden der ambulanten Dienste und Tagespflegen und möchte dies ausbauen. Alle Arbeitsplätze seien gesichert. Die rund 330 Mitarbeitenden würden weiterhin gleiches Gehalt nach dem Tarifvertrag der Diakonie in Niedersachsen (TV DN) erhalten, der bereits in der DD angewendet wird. Die Kollegen im Diakonie-Pflegedienst Schaumburg mit AVR-DD-Verträgen könnten gern in den gleichwertigen TV DN wechseln. Christian Grösche begrüßt „das tolle Engagement“, das er mit den Kollegen vor Ort bisher wahrgenommen hat.
Die acht Einrichtungen, das SeniorenQuartier Josua Stegmann in Stadthagen, das Evangelische Altersheim und die Tagespflege Bückeburg, sowie die Tagespflegen in Meerbeck und Niedernwöhren und der gesamte ambulante Pflegedienst in Bückeburg, Meerbeck und Sachsenhagen – würden mit Hilfe der Dachstiftung Prozesse optimieren und vereinheitlichen. Außerdem würden sie die günstigen Einkaufspreise, andere Größenvorteile und die breiten Erfahrungen des neuen Partners nutzen, so die Mitteilung. „Im anspruchsvollen Altenhilfe-Markt ist Größe zudem ein wichtiger Faktor, um den immer weiter ansteigenden Anforderungen gerecht zu werden“, so die Mitteilung. Die Diakonie im Schaumburger Land könne in der Dachstiftung davon profitieren. Denn die sei – neben anderen Handlungsfeldern – bereits mit rund 2.200 Mitarbeitenden im Bereich Pflege und Wohnen tätig – unter anderem in Hessisch Oldendorf, Barsinghausen und Wunstorf.
„Ich freue mich, dass wir mit der Dachstiftung Diakonie einen guten Übergang gefunden haben und damit eine nachhaltige Perspektive für Mitarbeitende, Bewohner:innen und Kund:innen unserer Einrichtungen entwickelt haben“, sagt der scheidende Aufsichtsratsvorsitzende Günter Hartung. Die Diakonie Schaumburger Land gGmbH werde gemeinsam mit der Dachstiftung Diakonie und den regionalen Partnern weiterentwickelt.