Befüllung wichtig. Auch die Restabfälle enthalten ein großes Potential an verwertbaren Stoffen. Während der Besichtigung konnten sich die CDU-Politiker davon überzeugen, dass Dank hochmoderner Technik die AWS in der Lage ist, dieses Potential zu nutzen. Sämtliche Restabfälle werden in der Produktionsanlage des Entsorgungszentrums Schaumburg sortiert. Heizwertreiche Bestandteile werden zu Ersatzbrennstoff verarbeitet und ein Teil der aussortierten Wertstoffe geht in die so genannte stoffliche Verwertung. Aus biologischen Anteilen wird in der angeschlossenen Vergärungsanlage Biogas gewonnen, welches mit Hilfe von Blockheizkraftwerken in Strom- und Wärme umgewandelt wird. Neben der Verwendung auf der eigenen Anlage wird der gewonnene Strom auch ins Netz eingespeist. Dank dieser technischen Möglichkeiten wäre eine gemeinsame Sammlung von Verpackungen und Restabfällen in einer Tonne möglich, jedoch fehlen hierfür zur Zeit
entsprechende gesetzliche Rahmenbedingungen. Auf die Frage „Wie stabil sind die Gebühren für die Abfallbeseitigung?” erhielten die Kommunalpolitiker folgende Antwort: Die AWS hat sich zum Ziel gesetzt, im Einklang mit dem Schutz von Klima und Umwelt den Kundenservice stetig zu optimieren. Dank einer umsichtigen Abfallpolitik und der erzielten Erlöse bei der Vermarktung von Wertstoffen sind dabei die Abfallgebühren im Gegensatz zum Bundestrend nicht gestiegen, sondern seit langem stabil. Um den bürgfreundlichen Service und die günstigen Abfallgebühren auch in Zukunft beizubehalten, bedarf es jedoch der Mithilfe aller Mitbürger bei der nach wie vor sinnvollen Abfalltrennung.
Auch die vielfältigen Möglichkeiten Elektroaltgeräte, Altmetall und Altpapier kostenlos auf einer der AWS Anlagen abzugeben, trägt zur Stützung der Abfallgebühren bei. Foto: p