Ehrenamtliche des Jahres ist Monika Gemoll
Zum 31. Neujahrsempfang lud die Kirchengemeinde Sachsenhagen in den ersten Tagen des Januar in das Gemeindehaus ein. Und wie immer waren alle Plätze von den geladenen 75 Gästen besetzt. Es gab traditionell Würstchen mit Kartoffelsalat. Pastor Rainer Diekmann nannte die Jahreslosung: Gott spricht: „Siehe, ich mache alles neu“. Der Pastor nannte dazu die in kirchlicher Trägerschaft stehende neue Kita in Sachsenhagen, die dieses Jahr eröffnet werden soll. Diekmann sprach aber auch Vorkommnisse an, auf die verzichtet werden könne. Es sei die Gartenpforte mit Stacheldraht überzogen und ein Kabel am Herrnhuter durchtrennt worden, am Tag vor Heiligabend sei ein Kind erschreckt worden mit einer aggressiven Kopf-ab-Geste. Bereits vor zwei Jahren wurde das Holzkreuz auf dem Kirchengelände angezündet. Polizeihauptkommissar Holger Gaik nahm dazu kurz Stellung, die Polizei „arbeite an den Fällen“. Gesungen wurden die Lieder „Vertraut den neuen Wegen“ und „Großer Gott, wir loben dich“, für die Begleitung am Klavier sorgte Ursula Wienhold-Ostrowski. „Das vergangene Jahr in Sachsenhagen war zu großen Teilen geprägt von einer bestimmten Zahl – der 375“, sagte Bürgermeister Ralf Hantke in seiner Neujahrsansprache. Am 1. März 1650 bekam Sachsenhagen die Stadtrechte verliehen und das musste gefeiert werden. Der Stadtrat folgte dem Vorschlag, dass nicht nur eine Veranstaltung durchgeführt werden soll, sondern möglichst viele im gesamten Jahr. Das sei sehr gut gelungen, in den zehn Monaten von März bis Dezember fanden 15 einzelne Veranstaltungen statt, es sei ein Jahr in Feierlaune gewesen. Hantke berichtete auch über wichtige Vorhaben in diesem Jahr.