Neben den Langzeitverletzten, bzw. beruflich Verhinderten Gerhardt, Bednareck und Victor Burhanau fehlen in diesem Spiel die beiden Flügelspieler Andreas Herber und Lars Schierhorn.
Ausgerechnet für dieses gegen den Abstieg fällt dem TuS eine komplette Fünf aus. Übrig bleiben mit Weinert, Glänzer, Brenneke, Oleg Burhanau und – das noch mit Fragezeichen – Efanov ebenfalls fünf Spieler. Im Moment wird noch an der Bank für Göttingen gebastelt. Möglicherweise kann Christian Blome noch einmal einspringen. Zusätzlich wird man noch auf weitere Spieler aus der Bezirksligamannschaft zurückgreifen müssen. In Frage kämen da Marc Hamann, Julian Sädtler, Taner Allak, Christian Bednareck oder Boris Radevic.
(Sonntag 13.30 Uhr) Damals am 21.Oktober noch mit Victor Burhanau (23 Punkte) oder David Bednareck (10), aber bereits ohne den verletzten Heinrich Gerhardt lieferten sich beide Mannschaft in der Lindhorster Kreissporthalle einen Nervenkrimi der besonderen Art. Nach ständig wechselnder Führung gewannen die Lindhorster am Ende das Spiel durch zwei Ballgewinne von Christian Brenneke und Lars Schierhorn in den letzten 16 Sekunden. Diese von den beiden erfolgreich abgeschlossenen Fast-Breaks sicherten dem TuS den 101:98 Sieg.
Die BG Göttingen fährt die Saison wieder einmal nach dem altbekannten Motto: Erst mal sehen, wie sich die Mannschaft schlägt und dann im Notfall die „Alten” (ehemalige Zweitligaspieler), allen voran Horst Wolff zu reaktivieren um die Klasse zu halten. So auch in dieser Saison. Der Einpunkt-Sieg am letzten Wochenende in Wolfsburg war ein erster Erfolg dieser Aktion. Gegen Lindhorst soll nun der zweite gefeiert werden und damit die rote Laterne an den TuS abgegeben werden. Dagegen hat der TuS, trotz der prekären Situation mit den vielen Ausfällen, natürlich etwas. Falls Efanov spielen kann, aber nicht nur dann rechnen sich die Lindhorster auch in der BG-Bundesligahalle etwas aus. Aber selbst eine Niederlage wäre auch wegen des Sieges über Bothfeld noch nicht das Ende. Die Abstiegszone ist auch wegen der Wolfsburger Niederlage ganz eng beisammen. Der Hagener SV, die Braunschweiger BG und der DJK Wolfsburg gehören neben Lindhorst und Göttingen dazu. Sie haben nur zwei Punkte Vorsprung. Und auch der TuS Bothfeld (vier Punkte Vorsprung) ist noch längst nicht gerettet.