Bürgermeister Oliver Schäfer erklärte, er hätte sich einen anderen Haushalt gewünscht, sei aber froh über den erreichten Konsens. Aus der SPD-Fraktion kamen kritische Fragen. Der Aufschwung sei in Obernkirchen wohl nicht angekommen. Mit den ständig schwankenden Einnahmen durch Schlüsselzuweisungen und Steuern käme die Stadt „gar nicht richtig weiter”. Beate Krantz (CDU) verwies darauf, nach der Bilanzeröffnung noch einmal genauer auf das Investitionsvolumen zu schauen. „Wenn möglich, müssen wir noch weiter investieren,” sagte Krantz im Hinblick auf marode Gebäude wie das Museum der Stadt. Einzig Martin Schulze-Elvert wollte die prognostizierten 2,7 Millionen nicht als lähmende Schulden verstanden wissen. Die neue Haushaltsführung sei eine kaufmännische. Also dürften auch die negativen Beträge als solche aufgefasst werden. Somit hätte Obernkirchen ein großes Wachstumspotential. Jeder kluge Geschäftsmann sollte derzeit „die Aktie Obernkirchen kaufen”, so Schulze-Elvert.