Zwei Frauen, zwei Lebensgeschichten und die gemeinsame Suche nach der Kraft, nach schweren Krisen wieder aufzustehen: Unter diesem Leitgedanken steht die Lesung mit Sabine Gäbel-Auer und Beate Russmann, zu der das Stift Obernkirchen am Donnerstag, 23. April, einlädt. Beginn ist um 19 Uhr, der Einlass erfolgt ab 18.30 Uhr. Eintrittskarten sind ausschließlich an der Abendkasse (7 Euro) erhältlich.
Im Mittelpunkt des Abends steht das Buch „Van Gogh hatte auch nur ein Ohr“, das die beiden Autorinnen gemeinsam über mehrere Jahre hinweg verfasst haben. Offen und berührend erzählen sie darin, wie unerwartete Krankheiten ihre Leben aus der Bahn geworfen haben – und wie sie mithilfe von Resilienz, Erfahrung und Selbstvertrauen wieder Halt finden konnten. „Wir wollten verstehen, was damals in uns passiert ist und was uns letztlich geholfen hat, nicht aufzugeben“, sagen Gäbel-Auer und Russmann.
Kennengelernt haben sich die beiden bereits vor fast zwanzig Jahren während einer Weiterbildung zum Personal-Coach und psychologischen Beraterin. 2018 trafen sie dann fast zeitgleich auf persönliche gesundheitliche Krisen, die zum Ausgangspunkt ihres Buchprojekts wurden. Schritt für Schritt entwickelten sie daraus eine gemeinsame Spurensuche, die tief in die Frage führte, wie Menschen Krisen bewältigen und gestärkt daraus hervorgehen können.
„Van Gogh hatte auch nur ein Ohr“ ist das erste gemeinsame Werk der beiden Autorinnen und erschien Ende 2025 über Books on Demand. Mit der Lesung in Obernkirchen machen Gäbel-Auer und Russmann nun noch einmal Station auf ihrer Lesereise, die sie bereits nach Bückeburg, Porta Westfalica, Bad Bevensen und zur Leipziger Buchmesse geführt hat.
Besucher dürfen sich auf einen Abend freuen, der Mut macht und zeigt, dass Scheitern und Neubeginn oft näher beieinanderliegen, als man denkt.