Suchergebnisse | Schaumburger Wochenblatt

Mindestens 17 Gesichtsmuskeln arbeiten hier. (Foto: Pixabay)

Humor ist …

Achtung! Abteilung „Thekenwissen:“ Dieser Ausspruch wird dem Schriftstelle Otto Julius Bierbaum (1865 – 1910), auch unter dem Pseudonym „Simplicissimus“ bekannt, zugesprochen und bezeichnet so ganz allgemein eine Haltung, bei der man seine positive Lebenseinstellung nicht verliert, auch wenn um einen herum die Welt im Chaos versinkt. Okay, das mag jetzt doch etwas arg übertrieben dargestellt sein, aber im Grunde stimmt es. Tiefenpsychologisch erwiesen ist aber, dass diese lebens- und liebenswerte Lebenseinstellung sehr geeignet ist, den persönlichen Stresslevel auf ein erträglicheres Maß zu senken. Wie bin ich eigentlich darauf gekommen? Ich musste tatsächlich kurz darüber nachdenken, weil mir der Ursprungsgedanke entfallen war. Darüber habe ich geschmunzelt – wirklich! Selbstironie oder auch „über sich selbst lachen können“, gehört zu den Königsdisziplinen des Humors. Man verhindert damit, dass man sich selbst zu wichtig nimmt. Meistens kann man derartige Situationen anderen Menschen gar nicht so vermitteln, dass sie ebenfalls zum Lächeln angeregt werden. Meine Frau wollte kürzlich, in Gedanken verloren, per Fernbedienung das Fernsehprogramm wechseln und nahm dazu versehentlich einen länglichen Tablettenkasten zur Hand. Ein herzliches Lachen von ihr ließ mich zum „Tatort“ eilen. Ich habe mich mehr darüber gefreut, dass sie lachen konnte, als selbst geflasht zu werden. Warum war ich nochmal auf das Thema gekommen? Klar, natürlich, wie konnte mir das entfallen? Hoffentlich keine ersten Anzeichen einer medizinisch relevanten Veränderung, wahrscheinlich aber eher meine „Plaudermotivation“ bei der Kolumne.
Zum 25-jährigen Jubiläum der Wilhelm-Busch-Fahrradroute bietet die Museumslandschaft geführte Touren an.  (Foto: Museumslandschaft Wilhelm Busch Wiedensahl)

Auf den Spuren von Busch

Seit 25 Jahren besteht die Wilhelm-Busch-Fahrradroute auf der nördlichen Seite des Mittellandkanals. Der Heimat im hannöverschen Grenzland zu Schaumburg und Preußen hat der Künstler und Autor von „Max und Moritz“ und anderer weltweit erfolgreicher Bildergeschichten in hunderten von Zeichnungen und Gemälden immer wieder ein Denkmal gesetzt. Zwölf unterschiedliche Motive davon sind zusammengefasst worden zu einer 27 Kilometer langen Radrundfahrt „Auf den Spuren von Wilhelm Busch“ rund um seinen Heimatort. Sie zählen zum Tourenprogramm des Schaumburger Tourismusmarketing e. V. Im Expo-Jahr 2000 wurde sie von Busch-Kennern vor Ort initiiert und seither von vielen Fans des Künstlers unter die Pedale genommen. Anlässlich des Jubiläums finden drei geführte Rundfahrten auf den malerischen Spuren von Wilhelm Busch statt. Teilweise auf alten Pfaden und Wanderrouten von Wilhelm Busch werden Gemälde vorgestellt, die ganz gewiss an diesen Orten entstanden. Ergänzt durch passende Zitate, welche die von ihm geliebte Heimat beschreiben, wird diese Radroute durch die weite Landschaft mit schönen (Aus-)Blicken neue Sichtweisen auf das Wilhelm Busch Land und seine Umgebung eröffnen. Am Freitag, dem 3. Oktober um 10 Uhr, 12 Uhr und 14:30 Uhr fahren jeweils Kleingruppen die zwölf Stationen auf den rund 25 Kilometern an. Der Teilnahmebeitrag beträgt 12 Euro pro Person, Jugendliche zahlen 8 Euro, Kinder fahren kostenlos mit. Um Anmeldung unter 05726/388 oder wilhelm-busch@wiedensahl.de wird gebeten. Die Teilnehmerzahl pro Gruppe ist auf 15 Personen begrenzt, Startpunkt: Wilhelm Busch Geburtshaus (Hauptstr. 68 a, Wiedensahl).
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