Schaumburger Wochenblatt

Auf der Homepage des Kinderschutzbundes sind alle Termine veröffentlicht. (Foto: Kinderschutzbund Rinteln)

Kinderschutzbund Rinteln sucht Familienpaten

Der Kinderschutzbund Rinteln sucht weitere Unterstützung des Teams von ehrenamtlichen Familienpaten. Gesucht werden Menschen „… mit Herz und Lebenserfahrung“. Die Paten sollen insbesondere Familien mit kleinen Kindern unterstützen, die beispielsweise alleinerziehend sind, nach der Geburt eines weiteren Kindes Entlastung benötigen oder auch niemanden sonst in der Nähe haben, die oder der im Alltag zur Entlastung beitragen könnte.
Dieter Nolting erhält nach Ausscheiden aus dem aktiven Dienst einen Feuerwehr-Ruhestandsstuhl für seine Wohnwagenurlaube. (Foto: ste)

Keine Biersteuer für neue Feuerwehrspritze

Als Ortsbrandmeister der Stützpunktwehr „Unter der Schaumburg“ führt Roman Stasitzek eine Wehr, die aus der Fusion der Wehren Deckbergen und Schaumburg hervorging und die mit 62 Aktiven und einem Altersdurchschnitt der Einsatzkräfte unter 36 Jahren gut funktioniert. Doch die überbordende Bürokratie macht auch Stasitzek zu schaffen: „Manchmal wünschte ich mir eine Sekretärin!“ Ein Problem, dass der stellvertretende Kreisbrandmeister Michael Möller nur zu gut kennt: „Vor 30 Jahren konntest Du nach 18 Jahren Ortsbrandmeister deinem Nachfolger einen Ordner übergeben. Dein Nachfolger musste seinem Nachfolger schon mehr als 20 übergeben und heute brauchst du fast ein ganzes Feuerwehrhaus für die Dokumentation!“ Doch neben der bürokratischen Arbeit gab es auch den ganz normalen Einsatzwahnsinn im vergangenen Jahr mit kuriosen Einsätzen wie „Hirsch im Zaun gefangen“ oder die Suche nach einem Fahrzeugführer nach einem Verkehrsunfall: „Die drei betrunkenen Fahrzeuginsassen waren sich sicher, dass noch ein Vierter mit im Auto saß der es steuerte; stimmte aber am Ende nicht!“ So kamen 5109 Stunden Arbeit zusammen: „Büro- und Kommandoarbeit nicht mitgerechnet!“ Die Zukunft der Wehr sieht Stasitzek damit gut gesichert: „Überall wird über Fusionen von Wehren geredet, hier bei uns hat das geklappt und der Feuerwehrbedarfsplan wird uns nicht schocken!“ Geduld muss die Wehr aufbringen bei der Frage nach der Beschaffung eines neuen TLF 3000: Mercedes und Rosenbauer bekamen zwar den Zuschlag für das Fahrzeug, doch ausgeliefert werden kann es vorerst nicht. Hintergrund ist, das neue Fahrzeuge mit einer „ERS“, also Einsatzstellen-Rundum-Sicherung, ausgerüstet sein müssen und dieses Ausstattungsmerkmal muss bei der Fertigung berücksichtigt werden. Für das wehreigene und in die Jahre gekommene Tragkraftspritzenfahrzeug TSF wurde von der Stadt bereits ein gebrauchtes Löschfahrzeug LF 8/6 geliefert: „Das erreicht aber auch bald das Alter für den Feuerwehrruhestand“, so Stasitzek. Noch offen ist auch die Lösung des Notstromproblems im Feuerwehrhaus. Die vorhandenen 14 Kilowatt-Stromerzeuger reichen nicht aus. Nötig wird der Notstrom auch deshalb, weil das Feuerwehr ein sogenannter „Leuchtturm“ bei Katastrophenlagen für die Bevölkerung von Deckbergen, Schaumburg und Westendorf ist. Dass das Geld bei der Neubeschaffung von Feuerwehrmaterial bereits 1926 ein Problem war, hatte Ortsbürgermeisterin Gisela Stasitzek in alten Ortsbüchern nachgelesen. Doch für eine neue Feuerwehrspritze eine Biersteuer zu erheben, das wollte auch niemand.
Wenn er einmal nicht unterwegs ist - sein Lieblingsplatz am Kamin. (Foto: ab)

Was macht eigentlich … Bernd Koller?

Gut drei Monate vor seinem 75. Geburtstag sprach das Schaumburger Wochenblatt mit (Heinz) Bernd Koller. Seinen ersten Vornamen wollte er schon in jungen Jahren nicht mehr hören und so kennen ihn die meisten Menschen nur unter seinem zweiten Vornamen. Mit einem traumhaften Blick über das nördliche Schaumburger Land, wohnt Koller direkt am Waldrand in Wendthagen. 1822 war sein Elternhaus hier wieder aufgebaut worden. Seit 1979 verheiratet mit der ebenfalls gut bekannten Kommunalpolitikerin Ulrike (Ulli), gehören zur Familie zwei Söhne sowie drei Enkelkinder. Nach seiner Ausbildung zum Justizbeamten, studierte Bernd Koller an der Leibnitz-Universität mit einem Abschluss als Pädagoge. 33 Jahre lang fungierte er als Lehrbeauftragter an der Uni.
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Corinna Brockhaus (Sammelpunktleiterin, li.) und Jessica Schäfer vom gleichnamigen Schuhhaus präsentieren liebevoll gepackte Geschenkkartons. (Foto: ab)

Weihnachten im Schuhkarton - Spendenaktion ist auf der Zielgeraden

Fast 300.000 Geschenke-Schuhkartons waren bei der Sammelaktion der „Samaritan`s Purse“ im vergangenen Jahr im deutschsprachigen Raum zusammengekommen. Die Sammelpunktleiterin für Schaumburg, Corinna Brockhaus, möchte auch in diesem Jahr viele Menschen animieren, sich an der Aktion zu beteiligen. Bei der Präsentation im Schuhhaus Schäfer in Pollhagen stellte Brockhaus die fünf Schuhgeschäfte vor, die sich als Annahmestellen zur Verfügung stellen. In Bückeburg sind das Quick-Schuh in der Langen Straße 8 und die Immanuel-Schule-Schaumburg in der Hermannstraße 7. Schuh-Peters in Rinteln, Weserstraße 21 und das Sporthaus Kreft Am Markt 12-16 in Stadthagen nehmen neben dem Schuhhaus Schäfer teil. Vom 10. Bis zum 17. November können in den Sammelstellen die Kartons abgegeben werden. An den Annahmestellen können auch leere Kartons zum selbst gestalten abgeholt werden. Im Schnitt spendeten die Schaumburger in den vergangenen Jahren circa 600 Geschenkekartons pro Jahr, berichtete Corinna Brockhaus. Vor Corona waren es immer über 1.000. Informationen über geeignete Inhalte der Schuhkartons, wie Spielzeug, Hygieneartikel, Kleidung, Accessoires und „WOW-Geschenke“, sind in den Broschüren zusammengefasst. Diese liegen in den Schuhhäusern aus. Ebenfalls empfehlenswert ist die Internetseite: www.weihnachten-im-Schuhkarton.org. Seit 2001 engagiert sich Corinna Brockhaus für die Aktion.
Torsten Richter (re.) und Verkaufsberater Kai Kording an einem echten Schmuckstück. Bei dem BMW M4 CS mit 550 PS handelt es sich um ein limitiertes Sondermodell. (Foto: ab)

BMW Becker-Tiemann erhält ein neues Design

Das Erscheinungsbild des BMW-Autohauses Becker-Tiemann an der Vornhäger Straße wird sich in den kommenden Wochen grundlegend verändern. In zwei Bauabschnitten wird der komplette Beratungs-, Präsentations- und Anmeldebereich umgestaltet. Niederlassungsleiter Torsten Richter rechnet mit einer Bauzeit von sechs bis acht Wochen – erfahrungsgemäß könnte das aber auch etwas länger dauern. „Ich freue mich auf eine tolle neue Optik und die gemütliche, exklusive „Wohnzimmer-Atmosphäre“, die uns dann erwartet“, blickt er gespannt in die Zukunft. Einen Eindruck vom neuen Design vermittelt der Münchener Autohersteller auf seiner Homepage unter dem Suchbegriff „BMW Retail next“. Im Mittelpunkt soll dann noch mehr der Kunde und nicht das Fahrzeug stehen. In der großen Halle sind zukünftig nur noch wenige ausgewählte Modelle ausgestellt und die Verkaufsberater kommen in entspannter Umgebung mit den Kunden ins Gespräch. „Phygital“ nennt BMW die Kombination aus „… dem Besten aus beiden Welten…“ – online entdecken und informieren und dann vor Ort das Fahrzeug sehen, berühren und testen – das steckt laut BMW hinter der Philosophie. Ende des Jahres oder zu Beginn des Jahres 2026 kommt BMW dann mit der „Neuen Klasse“ auf den Markt. „Bis dahin bringt BMW kein neues Modell mehr heraus“, schildert Richter die Zeit bis dahin. Erste Bilder der Neuentwicklungen - dabei auch sogenannte Erlkönige, getarnte Fahrzeuge in Seriennähe - existieren hierzu reichlich im WWW. Wie die Neue Klasse letztendlich aussehen wird, weiß auch Torsten Richter noch nicht. „Das moderne Design der Autohäuser, und die Neue Klasse werden der Zukunft der digitalen Welt angeglichen“, beurteilt der Chef der Autohäuser in Stadthagen und Bückeburg den Weg. Die derzeitigen Erfolgsmodelle seines Herstellers sind eindeutig die modernen Fahrzeuge der X-Reihe. Sowohl bei den Neuwagen, wie auch bei den Gebrauchten, stehen die Modelle bei den Kunden hoch im Kurs. Alle BMW sind mit Verbrenner-Motoren als Benziner und Diesel, als Hybrid-Modelle sowie mit reinem E-Antrieb erhältlich. Selbstverständlich läuft der komplette Betrieb während der Umbaumaßnahmen weiter, versichert Torsten Richter. Intensive, fachkundige Beratung, Probefahrten und der Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen sind nicht eingeschränkt. „Lediglich bei der Gemütlichkeit müssen die Kunden derzeit einige Abstriche machen“, entschuldigt er sich. Der Werkstattbetrieb ist von den Arbeiten nicht betroffen.
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