Schaumburger Wochenblatt

Kostengegenüberstellung durch die Referenten Lutz Gärtner (re.) und Frederik Küting. (Foto: ab)

„Mein Klimacoach – Zukunftsfähig heizen“

Etwa 20 interessierte Zuhörer waren der Einladung von Stadt Stadthagen und der Klimaagentur Schaumburg zu einer Info-Veranstaltung gefolgt. Im Zentrum der Vorträge, der Ausstellung und der Diskussionen stand die Frage, wie Hausbesitzer ihre Heizungsanlage zukunftsfähig und klimafreundlich gestalten können. In einer Kooperation mit der Klimaschutzagentur Region Hannover informierten Lutz Gärtner von der heimischen Klimaagentur, Frederik Küting von der Partneragentur Hannover sowie Alexander Neumann, Energiemanager der Stadt Stadthagen in einem Impulsvortrag umfassend über das Heizen mit Wärmepumpen. Mit anschaulichen Folien stellten sie die Themen des neuen Energiemodernisierungsgesetzes (EMG) als Nachfolger des Gebäudeenergiegesetzes (GEG), Arten von Wärmepumpen, Heizungsbestandteilen sowie Hybridsystemen und Fördermöglichkeiten dar.
Vorstand und engagierte Teammitglieder vor dem Wilhelm-Busch-Geburtshaus. (Foto: ab)

„Bei Wilhelm Busch zu Hause”

Wilhelm Busch, mit vollständigem Namen Heinrich Christian Wilhelm Busch, wurde am 14. April 1832 in Wiedensahl geboren. Rund um den Globus kennen viele Menschen den Schriftsteller, Maler und Dichter, insbesondere, wenn man seinen Namen mit „Max und Moritz“ in Verbindung nennt. Sein Geburtshaus steht noch heute mitten in Wiedensahl und wird als Museum geführt. 2002 gab die in Hannover beheimatete Wilhelm-Busch-Gesellschaft die Belange der Gedenkstätte in die Hände eines frisch gegründeten Förderkreises. Später verschmolzen der Förderkreis Wilhelm Busch und der Heimatbund Wiedensahl zur heutigen Museumslandschaft Wilhelm Busch Wiedensahl e.V. Der Landkreis Schaumburg, die Samtgemeinde Niedernwöhren, die Gemeinde Wiedensahl und viele Bürgerinnen und Bürger waren maßgeblich an der Übernahme der Verantwortung für das geschichtsträchtige Gebäude beteiligt.
Niederlassungsleiter Torsten Richter mit einem neuen BMW-Vorführmodell. (Foto: ab)

BMW – M - Performance – Deals

Ab sofort präsentiert sich BMW einmal mehr mit einer Sonderaktion. Torsten Richter, Niederlassungsleiter des Autohauses in Stadthagen an der Vornhäger Straße sowie einer Zweigstelle in Bückeburg, freut sich, besonders sportliche Modelle mit einer Prämie anbieten zu können. Das „M“ in der Typenbezeichnung spiegelt bei dem bayrischen Autohersteller besondere sportliche Ausstattung wider. Speziell für Fahrzeuge der 1er-Klasse, der 2er-Klasse sowie dem X3, kann Richter für die entsprechenden M-Modelle erhebliche Preisnachlässe in Form einer Prämie einräumen. Damit will BMW unter anderem das sportliche Auftreten ihrer Marke hervorheben. Am Beispiel eines BMW M 135 X-Drive (das X steht für Allradantrieb) macht diese Prämie bereits 3.000 Euro aus. Die Prämien sind in den Angebotsklassen gestaffelt. Alle Modelle der BMW mit dem M-Sportpaket zeichnen sich durch spezifische, sportlich orientierte Ausstattungsdetails aus. Diese umfassen zumeist Leistungssteigerung, aerodynamische Anpassungen sowie ein fahrerorientiertes Interieur.
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Dieter Nolting erhält nach Ausscheiden aus dem aktiven Dienst einen Feuerwehr-Ruhestandsstuhl für seine Wohnwagenurlaube. (Foto: ste)

Keine Biersteuer für neue Feuerwehrspritze

Als Ortsbrandmeister der Stützpunktwehr „Unter der Schaumburg“ führt Roman Stasitzek eine Wehr, die aus der Fusion der Wehren Deckbergen und Schaumburg hervorging und die mit 62 Aktiven und einem Altersdurchschnitt der Einsatzkräfte unter 36 Jahren gut funktioniert. Doch die überbordende Bürokratie macht auch Stasitzek zu schaffen: „Manchmal wünschte ich mir eine Sekretärin!“ Ein Problem, dass der stellvertretende Kreisbrandmeister Michael Möller nur zu gut kennt: „Vor 30 Jahren konntest Du nach 18 Jahren Ortsbrandmeister deinem Nachfolger einen Ordner übergeben. Dein Nachfolger musste seinem Nachfolger schon mehr als 20 übergeben und heute brauchst du fast ein ganzes Feuerwehrhaus für die Dokumentation!“ Doch neben der bürokratischen Arbeit gab es auch den ganz normalen Einsatzwahnsinn im vergangenen Jahr mit kuriosen Einsätzen wie „Hirsch im Zaun gefangen“ oder die Suche nach einem Fahrzeugführer nach einem Verkehrsunfall: „Die drei betrunkenen Fahrzeuginsassen waren sich sicher, dass noch ein Vierter mit im Auto saß der es steuerte; stimmte aber am Ende nicht!“ So kamen 5109 Stunden Arbeit zusammen: „Büro- und Kommandoarbeit nicht mitgerechnet!“ Die Zukunft der Wehr sieht Stasitzek damit gut gesichert: „Überall wird über Fusionen von Wehren geredet, hier bei uns hat das geklappt und der Feuerwehrbedarfsplan wird uns nicht schocken!“ Geduld muss die Wehr aufbringen bei der Frage nach der Beschaffung eines neuen TLF 3000: Mercedes und Rosenbauer bekamen zwar den Zuschlag für das Fahrzeug, doch ausgeliefert werden kann es vorerst nicht. Hintergrund ist, das neue Fahrzeuge mit einer „ERS“, also Einsatzstellen-Rundum-Sicherung, ausgerüstet sein müssen und dieses Ausstattungsmerkmal muss bei der Fertigung berücksichtigt werden. Für das wehreigene und in die Jahre gekommene Tragkraftspritzenfahrzeug TSF wurde von der Stadt bereits ein gebrauchtes Löschfahrzeug LF 8/6 geliefert: „Das erreicht aber auch bald das Alter für den Feuerwehrruhestand“, so Stasitzek. Noch offen ist auch die Lösung des Notstromproblems im Feuerwehrhaus. Die vorhandenen 14 Kilowatt-Stromerzeuger reichen nicht aus. Nötig wird der Notstrom auch deshalb, weil das Feuerwehr ein sogenannter „Leuchtturm“ bei Katastrophenlagen für die Bevölkerung von Deckbergen, Schaumburg und Westendorf ist. Dass das Geld bei der Neubeschaffung von Feuerwehrmaterial bereits 1926 ein Problem war, hatte Ortsbürgermeisterin Gisela Stasitzek in alten Ortsbüchern nachgelesen. Doch für eine neue Feuerwehrspritze eine Biersteuer zu erheben, das wollte auch niemand.
Corinna Brockhaus (Sammelpunktleiterin, li.) und Jessica Schäfer vom gleichnamigen Schuhhaus präsentieren liebevoll gepackte Geschenkkartons. (Foto: ab)

Weihnachten im Schuhkarton - Spendenaktion ist auf der Zielgeraden

Fast 300.000 Geschenke-Schuhkartons waren bei der Sammelaktion der „Samaritan`s Purse“ im vergangenen Jahr im deutschsprachigen Raum zusammengekommen. Die Sammelpunktleiterin für Schaumburg, Corinna Brockhaus, möchte auch in diesem Jahr viele Menschen animieren, sich an der Aktion zu beteiligen. Bei der Präsentation im Schuhhaus Schäfer in Pollhagen stellte Brockhaus die fünf Schuhgeschäfte vor, die sich als Annahmestellen zur Verfügung stellen. In Bückeburg sind das Quick-Schuh in der Langen Straße 8 und die Immanuel-Schule-Schaumburg in der Hermannstraße 7. Schuh-Peters in Rinteln, Weserstraße 21 und das Sporthaus Kreft Am Markt 12-16 in Stadthagen nehmen neben dem Schuhhaus Schäfer teil. Vom 10. Bis zum 17. November können in den Sammelstellen die Kartons abgegeben werden. An den Annahmestellen können auch leere Kartons zum selbst gestalten abgeholt werden. Im Schnitt spendeten die Schaumburger in den vergangenen Jahren circa 600 Geschenkekartons pro Jahr, berichtete Corinna Brockhaus. Vor Corona waren es immer über 1.000. Informationen über geeignete Inhalte der Schuhkartons, wie Spielzeug, Hygieneartikel, Kleidung, Accessoires und „WOW-Geschenke“, sind in den Broschüren zusammengefasst. Diese liegen in den Schuhhäusern aus. Ebenfalls empfehlenswert ist die Internetseite: www.weihnachten-im-Schuhkarton.org. Seit 2001 engagiert sich Corinna Brockhaus für die Aktion.
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