Schaumburger Wochenblatt

Den symbolischen Scheck über 5.000 Euro nahm Gaby Mennicken (vorn Mitte) von Stefan Heinze (li) und Jan Bartholomaeus entgegen. Im Hintergrund Projektleiterin Kerstin Pieper (li) und Trauerbegleiterin Natalie Rahe. Weitere 5.000 Euro hatte Bartholomaeus zugesagt. (Foto: ab)

Großzügige Spenden für „Kaleidoskop“

„Das hier ist Gold wert,“ äußerte die Geschäftsführerin des Kinderschutzbundes Schaumburg, Gaby Mennicken, als sie den symbolischen Scheck des Palliativen Fördervereins Schaumburg überreicht bekam. Der Vorsitzende des Vereins, Jan Bartholomaeus und Schatzmeister Stefan Heinze wussten um die finanziellen Schwierigkeiten des Projektes „Kaleidoskop – Kindertrauer begleiten“. Da die bisherige Förderung durch „Hand in Hand für Norddeutschland“ ausgelaufen war, sei eine erhebliche Finanzierungslücke entstanden, schilderten Gaby Mennicken und Projektleiterin Kerstin Pieper die Situation.
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Corinna Brockhaus (Sammelpunktleiterin, li.) und Jessica Schäfer vom gleichnamigen Schuhhaus präsentieren liebevoll gepackte Geschenkkartons. (Foto: ab)

Weihnachten im Schuhkarton - Spendenaktion ist auf der Zielgeraden

Fast 300.000 Geschenke-Schuhkartons waren bei der Sammelaktion der „Samaritan`s Purse“ im vergangenen Jahr im deutschsprachigen Raum zusammengekommen. Die Sammelpunktleiterin für Schaumburg, Corinna Brockhaus, möchte auch in diesem Jahr viele Menschen animieren, sich an der Aktion zu beteiligen. Bei der Präsentation im Schuhhaus Schäfer in Pollhagen stellte Brockhaus die fünf Schuhgeschäfte vor, die sich als Annahmestellen zur Verfügung stellen. In Bückeburg sind das Quick-Schuh in der Langen Straße 8 und die Immanuel-Schule-Schaumburg in der Hermannstraße 7. Schuh-Peters in Rinteln, Weserstraße 21 und das Sporthaus Kreft Am Markt 12-16 in Stadthagen nehmen neben dem Schuhhaus Schäfer teil. Vom 10. Bis zum 17. November können in den Sammelstellen die Kartons abgegeben werden. An den Annahmestellen können auch leere Kartons zum selbst gestalten abgeholt werden. Im Schnitt spendeten die Schaumburger in den vergangenen Jahren circa 600 Geschenkekartons pro Jahr, berichtete Corinna Brockhaus. Vor Corona waren es immer über 1.000. Informationen über geeignete Inhalte der Schuhkartons, wie Spielzeug, Hygieneartikel, Kleidung, Accessoires und „WOW-Geschenke“, sind in den Broschüren zusammengefasst. Diese liegen in den Schuhhäusern aus. Ebenfalls empfehlenswert ist die Internetseite: www.weihnachten-im-Schuhkarton.org. Seit 2001 engagiert sich Corinna Brockhaus für die Aktion.
Torsten Richter (re.) und Verkaufsberater Kai Kording an einem echten Schmuckstück. Bei dem BMW M4 CS mit 550 PS handelt es sich um ein limitiertes Sondermodell. (Foto: ab)

BMW Becker-Tiemann erhält ein neues Design

Das Erscheinungsbild des BMW-Autohauses Becker-Tiemann an der Vornhäger Straße wird sich in den kommenden Wochen grundlegend verändern. In zwei Bauabschnitten wird der komplette Beratungs-, Präsentations- und Anmeldebereich umgestaltet. Niederlassungsleiter Torsten Richter rechnet mit einer Bauzeit von sechs bis acht Wochen – erfahrungsgemäß könnte das aber auch etwas länger dauern. „Ich freue mich auf eine tolle neue Optik und die gemütliche, exklusive „Wohnzimmer-Atmosphäre“, die uns dann erwartet“, blickt er gespannt in die Zukunft. Einen Eindruck vom neuen Design vermittelt der Münchener Autohersteller auf seiner Homepage unter dem Suchbegriff „BMW Retail next“. Im Mittelpunkt soll dann noch mehr der Kunde und nicht das Fahrzeug stehen. In der großen Halle sind zukünftig nur noch wenige ausgewählte Modelle ausgestellt und die Verkaufsberater kommen in entspannter Umgebung mit den Kunden ins Gespräch. „Phygital“ nennt BMW die Kombination aus „… dem Besten aus beiden Welten…“ – online entdecken und informieren und dann vor Ort das Fahrzeug sehen, berühren und testen – das steckt laut BMW hinter der Philosophie. Ende des Jahres oder zu Beginn des Jahres 2026 kommt BMW dann mit der „Neuen Klasse“ auf den Markt. „Bis dahin bringt BMW kein neues Modell mehr heraus“, schildert Richter die Zeit bis dahin. Erste Bilder der Neuentwicklungen - dabei auch sogenannte Erlkönige, getarnte Fahrzeuge in Seriennähe - existieren hierzu reichlich im WWW. Wie die Neue Klasse letztendlich aussehen wird, weiß auch Torsten Richter noch nicht. „Das moderne Design der Autohäuser, und die Neue Klasse werden der Zukunft der digitalen Welt angeglichen“, beurteilt der Chef der Autohäuser in Stadthagen und Bückeburg den Weg. Die derzeitigen Erfolgsmodelle seines Herstellers sind eindeutig die modernen Fahrzeuge der X-Reihe. Sowohl bei den Neuwagen, wie auch bei den Gebrauchten, stehen die Modelle bei den Kunden hoch im Kurs. Alle BMW sind mit Verbrenner-Motoren als Benziner und Diesel, als Hybrid-Modelle sowie mit reinem E-Antrieb erhältlich. Selbstverständlich läuft der komplette Betrieb während der Umbaumaßnahmen weiter, versichert Torsten Richter. Intensive, fachkundige Beratung, Probefahrten und der Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen sind nicht eingeschränkt. „Lediglich bei der Gemütlichkeit müssen die Kunden derzeit einige Abstriche machen“, entschuldigt er sich. Der Werkstattbetrieb ist von den Arbeiten nicht betroffen.
Erneut ein schwerer Unfall an der L 392/Auffahrt BAB 2.  (Foto: Feuerwehr)

Wie verhalte ich mich bei einem Verkehrsunfall

Das richtige Verhalten an einer Unfallstelle sorgt immer wieder für Verunsicherung. Was muss ich machen, was darf ich machen und was darf ich auf gar keinen Fall tun? In dieser Folge der Serie „Wie funktionieret eigentlich…?“ möchten wir die wichtigsten Fragen beantworten. Zunächst geht ein herzlicher Dank an die Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben unserer Blatt hervorragend und umfassend unterstützt. In den Jahren 2021 bis 2023 registrierte die Polizei im Landkreis Schaumburg zwischen 3.378 und 3.848 Verkehrsunfälle (VU). 2023 betrug der Anteil der Wildunfälle 14 Prozent. 637 VU endeten mit Personenschaden inklusive neun tödlichen Verläufen. Von 984 Verkehrsunfallfluchten klärte die Polizei 433 auf. Das richtige Verhalten an den verschiedenen Unfallorten unterscheidet sich wesentlich. Die Polizei muss nicht zu allen Unfällen hinzugerufen werden. Bei Bagatellschäden (unter 700 Euro gem. BGH), keinem Personenschaden, keinen Verkehrsbehinderungen, Gefahren für Leib oder Leben, reicht ein Austausch der Personalien der Beteiligten. Sollte es dabei Unklarheiten geben oder sich die Beteiligten uneinig sind, kann trotzdem Kontakt mit den Beamten aufgenommen werden. Ausdrücklich fungiert die Polizei nicht als Gutachter. Empfehlenswert ist das Mitführen von Vordrucken beispielsweise der Versicherungen. Bei einer Kollision mit einem Wildtier ist die Polizei telefonisch zu informieren. Der weitere Ablauf wird im Telefonat geklärt.
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