Das „Schachspiel mit Karten” hat es der Apelernerin schon lange angetan. Freundschaften sind durch und mit Bridge entstanden. Bisher jedoch fehlte eine Gemeinschaft vor Ort. Diese wurde nun gebildet – mit regelmäßigen Spielnachmittagen. Immer dienstags kommen die Klubmitglieder zwischen 14.30 und 18 Uhr im Pavillon der „Curanum-Residenz” in Bad Nenndorf zusammen. Hier sind stets auch Interessierte willkommen, die sich außerdem bei Fragen über die Rufnummern (05043) 5738 oder (05721) 938 722 an den Vorstand wenden können. Bundesweit sind 29.000 Mitglieder im Bridge-Verband registriert, der im Schaumburger Land mit Rinteln und Bückeburg zwei weitere Klubstandorte weiß. Weltweit sollen 60 Millionen Menschen Bridge spielen; in Europa gelten Frankreich, die Niederlande, Großbritannien und Polen als Hochburgen. Bridge, für dessen Runden jeweils vier Personen erforderlich sind, wurde 1925 zum ersten Mal in seiner heutigen Form vorgestellt. Allerdings gehen die Ursprünge bis in das 16. Jahrhundert zurück. Das Spiel gilt zwar als leicht erlernbar, verlangt aber Konzentration sowie strategische und mathematische Fähigkeiten. Das will der Vorstand natürlich gern allen potentiellen neuen Mitgliedern erklären. Konkretes Ziel ist zudem eine ständige eigene Fortbildung. Möglicherweise ab Herbst können auch Anfängerkurse angeboten werden.
Dem Vorstand gehören neben Gabriele von Münchhausen deren Stellvertreterin Karin Thiele, Kassenwartin Annelie Heye-Ertmer, Schriftführerin Ulrike Flachs-Nobrega und Mitgliederwartin Ulla Scholz an. Foto: al