Die Stipendienprogramme dienen nach der Ansicht der Jusos Schaumburg nur der „begabten Elite” und nicht allen Studierenden. Damit, so die stellvertretende Vorsitzende Nadine Prasuhn, werde die Selektivität des deutschen Bildungssystems weiter verstärkt. „Deutschland kann es sich aber nicht leisten, nur einen Teil der Studierenden angemessen zu fördern”, ergänzt Beck.
Die Jusos fordern stattdessen, die Freibeträge des BAföG anzuheben, damit mehr Studenten die Möglichkeit haben, BAföG zu beziehen. „Bei einer Reform muss die Förderung auch an die neuen Bachelor- und Masterstudiengänge angepasst werden”, gibt Prasuhn zu bedenken. Zahlreiche Studenten hätten Schwierigkeiten, ihren Lebensunterhalt während des Studiums zu bezahlen. Eine BAföG-Reform könne bei Studiengebühren und der immer teurer werdenden Anschaffung von Lernbüchern helfen. „Eine richtige BAföG-Reform würde vielen Studenten helfen und es käme mehr Gerechtigkeit in die deutsche Hochschulpolitik”, so Jan-Philipp Beck. Foto: hb/m