Frommhage und Langner zeigen in diesem Jahr vorwiegend großformatige Malerei. Frommhages Figuren, meist weiblich, sind keine Models, sondern Frauen, die aus dem Leben gegriffen sind auf den Betrachter teils skeptisch, teils verschroben wirken.
Die Thematik ihrer Bilder hat sich vom Einzelportrait zur Darstellung von intensiv miteinander agierenden Personengruppen hin entwickelt. Wortspielerische Werktitel wie „Vom Himmel tief” verweisen wiederum auf die Lebensnähe von Frommhages Figuren, deren Zwiespältigkeit sich immer wieder in der Thematik von Himmel und Hölle, Gut und Böse zuspitzt und ihr gesamtes künstlerisches Werk durchzieht. Das Thema ‚Landschaft‘ ist in Antje Langners Acrybildern als Urlebensraum des Menschen zu begreifen. Es taucht somit in Form erinnerter Landschaftsarchetypen auf, als „Welle”, „Waldlichtung oder „Mondmeer”. Bildgegenstand ist die reine Landschaft, der Mensch selbst taucht nicht auf. Die Malerin legt die Verbindung beider in den Vorgang der Bildbetrachtung selbst und konzentriert ihre Bildmittel auf das intensive Bilderlebnis: Altmeisterlich anmutende Lasurschichten und Untermalungen lassen eine ausgeprägte Räumlichkeit und ein flirrendes Lichtspiel entstehen, Farbnoppen auf der Bildoberfläche sorgen dafür, dass die Motive sich permanent mit dem realen Lichteinfall ändern. Der Betrachter wird somit in die Landschaft hineingezogen. Weiter Informationen unter www.gudrunfrommhage.de.