Es war ein wechselhafter Weihnachtsmarkt, den Rinteln in diesem Jahr erlebte. Mit einem furiosen Abschluss am Sonntag verabschiedete sich der Adventszauber von seinen Besuchern. Die waren in diesem Jahr offensichtlich nicht so reichlich gekommen und nicht so freigiebig mit ihrem Geld, denn einige Standbetreiber klagten über lahmende Umsätze. Dabei waren die Glühweinbuden am Marktplatz gut zufrieden mit dem Ausschank und Marktmeister Daniel Jakschik wusste auch, dass trotz Klagen einige der Marktbeschicker sich schon einen Platz für das nächste Jahr gesichert haben. Am Sonntag war es die „Rio Band”, die die Massen auf den Marktplatz lockte. Die versprachen, dass sie bis 22 Uhr so richtig Gas geben würden und dann auch pünktlich zum Ende kommen. Gas geben mussten auch die Standbetreiber, denn die Heizstrahler dampften den ganzen Abend über bei Schneefall außerhalb und in den Buden. Jetzt ist erst einmal Ende mit der Budenzeit und man kann nur darauf hoffen, dass doch noch die Graft zufriert und dann vielleicht die eine oder andere Bude den Weg dorthin schafft, um die Schlittschuhläufer mit Glühwein und Würstchen zu versorgen.Foto: ste