Anlass für Maßnahme ist die Erfahrung vieler Eltern, dass der Alltag mit Kindern zwar schön sein kann, dass er aber nicht selten auch mit Stress und Kräfte zehrenden Konflikten verbunden ist. Das reicht von den täglich wiederkehrenden Protesten der Kinder beim Anziehen über das „Theater” am Esstisch bis hin zum immer gleichen Kraftakt, der nötig ist, um den Nachwuchs abends ins Bett zu kriegen.
„Eltern brauchen Unterstützung,” heißt es in der Ankündigung des Kinderschutzbundes - „die Frage ist nur, wie diese Unterstützung aussehen kann.” Anne Diekstall-Gerdes und Heidi Weber gehen an insgesamt zehn Abenden auf diese und andere Fragen aus dem Kreis der teilnehmenden Eltern ein. In Übungen und Gesprächen wollen die Kursleiterinnen mit den Eltern auf verschiedene Fragen des Familienalltags eingehen.
Ein Grundgedanke des Seminars ist es, dass Eltern in der Lage sein sollten selbst einen guten Weg zu finden, um ihre Kinder zu erziehen.
Der Kurs will das Selbstbewusstsein der Eltern stärken und dabei helfen, unpraktische Verhaltens- und Konfliktmuster zu erkennen und Alternativen auszuprobieren.
Ziel des Kurses ist es, im Austausch mit anderen Eltern Klarheit in das eigene Erziehungsverhalten zu bringen, das Miteinander in der Familie zu verbessern und eine gute Eltern-Kind-Beziehung aufzubauen. Die teilnehmenden Eltern üben außerdem, wie man Kindern aufmerksam zuhört, wie man fair mit ihnen verhandelt und wie man Grenzen setzen kann.
Teilnehmen können Mütter und Väter von Kindern in jeder Altersstufe.
Das erste Treffen findet am Dienstag, dem 8. Februar, von 20 bis 22 Uhr in der „Kulisse” an der Ostertorstraße statt. Die weiiteren Termine sind am 15. und 22. Februar, am 3., 8., 15., 22., und 29. März sowie am 3., 5., und 12. April.
Die Gebühr beträgt 50 Euro, Ehepaare zahlen zusammen 90 Euro. Die Teilnehmerzahl ist auf 16 Personen beschränkt.
Weitere Informationen vermitteln Anne Diekstall-Gerdes unter der Telefonnummer 05751/46537) und Heidi Weber (05751/44976). Auch Anmeldungen nehmen die Kursleiterinnen entgegen, ebenso wie das Familienbüro (Telefon 403165) oder der Kinderschutzbund (917437).