Bereits zum achten Mal bildete das Gymnasium Ernestinum unter der Obhut von Norma Bernhardt jetzt Bus-Scouts aus. „Im Schnitt sind es meist 15 Schülerinnen und Schüler, die sich einmal im Jahr für das Projekt „Sichere Heimfahrt” zum Wohle ihrer Mitschüler ausbilden lassen”, weiß die engagierte Lehrerin zu berichten. Die Erfahrungswerte der vergangenen Jahre sind überaus positiv und tragen zu einem reibungsloseren Verhalten an den jeweiligen Bushaltestellen bei. Besonders besteht ein erhöhter Sicherheitsbedarf bei den jüngsten Schülern aus den Klassen fünf und sechs. In diesem Jahr sind es 20 Schülerinnen und Schüler, die von Polizeihauptkommissar Adolf Deterding vom Präventionsteam der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg ausbildet werden. „Der Andrag war dieses Jahr so groß, das ein Auswahlverfahren stattfinden musste”, berichtet Norma Bernhardt vom Gymnasium Ernestinum. Normalerweise wurden Schüler mit Beginn der neunten Klasse als Bus-Scouts ausgebildet, aber durch den Wegfall des 13. Jahrganges kamen erstmals die Schüler aus der achten Klasse nach den Halbjahreszeugnissen zum Zuge. Zum ersten Mal dabei sind zwei Schülerinnen aus einer Vollzeitklasse der Berufsbildenden Schule, die die gleichen Bushaltestellen nutzen. Neben der Betreuung der Bushaltestellen begleiten die Scouts auch in den meisten Fällen im Bus. Wichtig hierbei ist besonders ein sicheres Auftreten, weiß Deterding zu berichten. Aus diesem Grund spielt er auch einen ganzen Vormittag verschiedene Situationen mit den Schülerinnen und Schülern durch.
Neben dem sicheren Sprechen vor einer größeren Gruppe gehörten auch Rollenspiele mit zur Ausbildung. Ganz wichtig ist dabei aber: „Wir fassen niemanden an”, betonte Deterding. Nur im absoluten Ausnahmefall bei Gefahren für die Personen wäre das erlaubt. Ansonsten sollen Streitigkeiten immer verbal mit sicherer Stimme gelöst werden. Foto: ste