Inzwischen hat die Ausstellung das Geburtshaus in Wiedensahl verlassen und sich auf eine „Reise” durch den Landkreis zu begeben. Eine der Stationen ist jetzt die Sparkassen-Geschäftsstelle am Andeplatz.
Bei der Eröffnung am vergangenen Freitag konnte Geschäftsstellen-Leiter Torsten Clausing Gudrun-Sophie Frommhage-Davar, die Leiterin des Wilhelm-Busch-Geburtshauses sowie Friedhelm Sölter, Vorstandsmitglied der Förderkreises Wilhelm Busch in Wiedensahl und gleichsam „Erfinder” der Info-Säule begrüßen.
Die beiden Experten machten dabei deutlich, wie bekannt Max und Moritz in der ganzen Welt sind - und dass es in den verschiedenen Ausgaben rund um den Globus durchaus gelegentlich kleine Modifikationen gebe: Wenn etwa die Nachtmütze des Lehres Hempel nicht in das moralische Konzept eines Landes passt, dann bekommt der einfach mal einen anderen Deckel verpasst. Und, ach ja: Die Witwe Bolte heißt auf türkisch „Fatma Dudu”.
Die Besucher am Andeplatz haben die Möglichkeit, Max und Moritz in insgesamt 22 Sprachen zu hören - praktisch per Klick auf einer Weltkarte, die die Säule illustriert.
Foto: km