Diesmal ging die Fahrt mit diversen Prüfungen unter anderem durch das Extertal und das Kalletal. Zu den Etappenzielen auf dem pittoresken Rundkurs gehörten Aerzen, die Burg Sternberg, Lemgo und Bad Salzuflen - eine Route, deren Landschaft die Teilnehmer schlicht „begeisterte”, wie Hans-Erich Scheffler und Harry Möller am Ende unisono feststellten.
Und die optische Harmonie wurde durch die überwiegend tadellos funktionierende Technik gleichsam veredelt: Gelegentlich sprang zwar mal ein Motor nicht an, am Ende kamen aber praktisch alle der über 130 Fahrzeuge von „anno Dazumal” wieder ins Ziel - auch der „Buick Tourer” von Günter John, mit 86 Jahren das älteste „Schnauferl” im Feld.
Bei der „touristischen Ausfahrt” für zwei-, drei- und vierrädrige Oldtimer bis zum Baujahr 1975 dominierten diesmal erneut vor allem die Schmuckstücke aus der Nachkriegszeit: Allein rund 75 Piloten waren am Steuer von Fahrzeugen aus der Zeit von 1961 bis 1975.
Zwischen den besonderen Raritäten fanden die guckenden und knipsenden Schaulustigen ebenso viele Luxuskarossen (Bentley, Maserati, Mercedes, Jaguar oder Chevrolet), die auch heutzutage noch eine mehr als gute Figur machen. Wie zahllose kuriose Zwerge à la Isetta, Goggomobil oder NSU.
Bei der Siegerehrung auf dem Marktplatz konnten sich am Ende Karl Ullrich und Helmut Thimm mit ihrem Opel 1,8 L Tourer (Baujahr 1932) über den großen Pokal der Barre-Brauerei für den Gesamtbesten freuen.
Mit einer Strafe von lediglich sechs Punkten waren die Gewinner ihrer Konkurrenz am Ende klar überlegen. Der Pokal für das beste Damen-Team im Starterfeld der Vehikel aus der Pionierzeit des Automobilismus ging an Christina Schumacher und Silke Siekmann (BMW 2002 Cabrio, Baujahr 1974).
Die weiteste Anreise hatten Troels und Inge Nielsen, die mit ihrem Opel Kadett Coupe (Baujahr 1975) extra aus Dänemark angereist waren. Und die Trophäe für den besten Teilnehmer auf zwei Rädern schließlich durfte Bruno Elkenkamp (NSU Max Spezial, Baujahr 1955) mit nach Haus nehmen. Foto: km