Der nun erfolgte Ausbau des Telefonnetzes ist, wie Hülm, betonte, Teil des Konjunkturpaktes II, das bereits von der „Großen Koalition” in Berlin auf den Weg gebracht wurde. Mit diesem Paket war auch angestrebt worden, die Internetversorgung im ländlichen Raum zu verbessern.
Zu diesem Zweck erfolgte in Niedersachsen eine Bedarfsermittlung, die die Landkreise durchführten. Aufgrund dieser Umfrage war es dem Landkreis Schaumburg dann möglich, die Rintelner Ortsteile Deckbergen und Schaumburg, aber auch Hohenrode, die alle zum Telefonnetz Hess. Oldendorf gehören, in das so genannte Clustergebiet Süd-Niedersachsen des Landes einzubringen, in dessen Rahmen die Umsetzung der DSL Versorgung erfolgt. Die Ausschreibung des Landes ermittelte dann die Telekom als ausführenden Anbieter. Sowohl der Landkreis Schaumburg als auch die Stadt Rinteln beteiligen sich finanziell an den Kosten des Projekts. Mit der nun möglichen DSL Versorgung von 16 MB im Festnetz, wird auch das endlose Warten am heimischen PC beim Laden von größeren Dateien Geschichte werden.
Während auch in Hohenrode im Juli dieses Jahres die DSL Einführung erfolgt, ist für den Bereich Westendorf, Ahe und Kohlenstädt im Telefonnetz Rinteln eine Verbesserung der DSL Versorgung erst zum Ende des Jahres zu erwarten. Dies wird nach dem derzeitigen Stand allerdings eine verbesserte Mobilfunklösung sein.