Lies zeigte sich diplomatisch aber auch geradlinig, verteidigte gegenüber Volksbank-Vorstand Joachim Schorling die von ihm kritisierte Sortimentsbeschränkungen in Industriegebieten, um ihm im Anschluss den Rücken zu stärken und die Volksbanken und Sparkassen als wichtige Säulen der deutschen Finanzmärkte herauszustellen. Dem europäischen Druck gegen das gut funktionierende Sparkassen- und Volksbankensystem Deutschlands werde man sich nicht beugen, so Lies. SPD-Stadtverbandsvorsitzende Astrid Teigeler-Tegtmeier und der SPD Fraktionsvorsitzende Klaus Wißmann hatten eine stattliche Zahl von Genossen zusammengeholt, um Lies die Vorzüge und Probleme der Stadt zu besprechen. Lies freute sich, dass Rinteln am Eingang seines Industriegebietes einen so attraktiven Standort wie den Raiffeisenmarkt erhält und zeigte sich erfreut über die gute Kooperation der regionalen Partner.
Schorling seinerseits dankte der Stadt Rinteln für die schnelle Bearbeitung auftretender Probleme mit dem Trinkwasserschutzgebiet der „Rintelner Wiesen”. Neben dem Raiffeisenmarkt soll eine Tankstelle, eine moderne Getreideeinlagerung und weitere Unternehmen auf dem ehemaligen Gelände der Firma Braas angesiedelt werden. Außerdem wird eine Entlastungsstraße durch das Gebiet geführt, mit einem Kreisel im Bereich des rückwärtigen Aldi-Marktes. Die zweite Station von Lies galt der Grundschule Süd, wo Schulleiter Manfred Asche über die Integration von Schülern nach dem Wegfall der Förderschule berichtete.Foto: ste