Die Idee, ihre Schüler abseits des üblichen Unterrichts zu fordern, setzt Fachlehrerin Frauke Schütte schon seit einiger Zeit um. Nach einer Grundschule im Vorjahr waren nun Kindergärten an der Reihe: Der „Zwergenwiese” sollten auch noch die beiden Feggendorfer Wald-Gruppen folgen.
Die Jugendlichen bauten nicht nur die einzelnen Versuche auf. Sie erläuterten ihren kleinen Zuhörern die Bestandteile und die Wirkung im Zusammenspiel von Feuer, Wasser und Luft beziehungsweise den Einsatz bestimmter Chemikalien. Da puffte es schon einmal gewaltig vor den Augen der Kinder, als ein Mehlstaub explodierte oder eine Wasserflasche dank Luftpumpe wie eine Rakete durch die Luft schoss. Die farblichen Veränderungen bei der Verwendung von Natriumcarbonat oder dem Saft von Rotkohl rief bald erste Kommentare hervor: „Voll komisch”, konstatierte Malte die Vorgänge und durfte natürlich auch einmal Flüssigkeiten in ein Reagenzglas kippen. Überhaupt hatten die Moderatorinnen Jenny und Laura gleich zu Beginn zum Mitmachen aufgefordert. Aber das musste den „Zwergenwiese”-Bewohnern nicht zweimal gesagt werden. „Die Kinder sind ganz aufgeregt”, hatte Leiterin Silke Brüning-Jennerjahn schon Tage zuvor beobachtet, „weil sie sich doch selbst als ‚kleine Forscher‘ fühlen”.
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