Die Unterlagen sollen zu einer möglichst reibungslosen Umsetzung der Änderungen beitragen. „Wir sind uns gleichwohl bewusst: Die Regelungen müssen einfacher werden”, unterstreicht Maik Beermann. Er begrüße, dass der neue europäische Agrarkommissar Phil Hogan mit seinem Amtsantritt die Vereinfachung der GAP als ein zentrales Thema seiner Amtszeit und als Priorität für das Jahr 2015 herausgestellt habe. Hierfür sollen die Mitgliedstaaten Vorschlägen unterbreiten. Der Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt habe daraufhin Ende Februar dem Kommissar eine Liste mit rund 45 Vorschlägen zur grundsätzlichen Vereinfachung der bestehenden Regelungen unterbreitet. Die Diskussion werde in den kommenden Monaten weiter geführt. Konkrete Ergebnisse stehen noch aus. Die Gemeinsame Europäische Agrarpolitik ist einer der herausragenden Politikbereiche der EU. Sie macht über 40 Prozent des EU-Haushalts aus. Nur alle sieben Jahre wird die GAP reformiert. Die jüngste Reform gilt für die Periode von 2014 bis 2020. Im Kern geht es um die Unterstützung der Landwirte (1. Säule) und die Förderung der ländlichen Räume (2. Säule). Die Informationsbroschüre „Umsetzung der EU-Agrarreform in Deutschland” finden gibt es auf der Homepage des Ministeriums unter www.bmel.de.