Was damals mit einem ausführlichen Informationsabend im örtlichen Bürgerhaus präsentiert wurde, hat keine Fortsetzung erfahren. „Die haben sich nicht mehr gemeldet”, berichtete Baubereichsleiter Jörg Döpke. Dabei ließ er offen, ob das etwas mit der Forderung an das Unternehmen zu tun hatte, mögliche Emissionen durch die Pilzzucht „qualifiziert nachzuweisen”. Dies sei jedoch strikte Voraussetzung für die weitere Planung gewesen, auch um die dort vorhandene Wohnbebauung in der angrenzenden Pohler Gemarkung zu schützen. Wie inzwischen bekannt wurde, interessieren sich die Pilzfabrik-Betreiber jetzt für ein Areal im Bad Nenndorfer Gewerbegebiet. Wie Döpke weiter mitteilte, gebe es bereits aktuelle Kontakte zu potenziellen Interessanten am neuen Planbereich. Dieses Gebiet zwischen der jetzigen Logistikpark-Bebauung und den ersten Pohler Häusern hatte Gemeindedirektor Sven Janisch schon bei anderer Gelegenheit als „wertvolles Areal” bezeichnet, dessen Vergabe an künftige Nutzer sehr sorgfältig geprüft werden müsse.