Eine schnellere Internetversorgung will sich der Rat der Gemeinde Messenkamp etwas kosten lassen. Nachdem im Haushalt bereits 70.000 Euro veranschlagt worden sind, folgte jetzt ein Vertrag mit dem Landkreis Schaumburg. Die Glasfaser-Lösung von der Vermittlungsstelle bis zu den Verteilerkästen würde, so SPD-Sprecher Karl Minne Braaksma, auch die Attraktivität der Gemeinde für Neubürger steigern. „Hoffentlich brauchen wir die ganze Summe nicht”, verwies er auf die Vereinbarung, nach denen die Gesamtförderung von Bund und Land 85 Prozent betrage und sich Landkreis und Gemeinde den Rest jeweils zur Hälfte finanzieren wollen. Gemeindedirektor Jörg Döpke unterstrich die Notwendigkeit der Investition. Dennoch sei es zu bedauern, dass „wir als kleine Gemeinde mit unseren knappen Finanzmitteln auch noch eintreten müssen”. Wie viel letztlich Messenkamp zu tragen habe, könne heute noch nicht gesagt werden. Der Beschluss erging trotzdem einstimmig.