Was zwischen Ober- und Unterkiefer eines Rauchers passiert, ist einfach zu erklären: Mit jedem Zug an der Zigarette werden die empfindlichen Blutgefäße mit Giftstoffen traktiert. Nikotin wirkt allerdings nicht nur von außen, sondern auch von innen. Es schleicht sich über die Lunge ins Blut, verstopft die im Zahnfleisch besonders feinen Gefäße, reduziert die Durchblutung und verhindert die ausreichende Versorgung mit Nährstoffen.
Außerdem kann das gebeutelte Immunsystem kaum noch aus eigener Kraft verhindern, dass die im Zahnbelag angesiedelten Bakterien wilde Partys feiern. Es bilden sich Entzündungen und tiefe Zahnfleischtaschen, die bei Nichtrauchern sofort Schmerzen und Zahnfleischbluten auslösen würden.
Nicht aber bei Rauchern, denn: deren Zahnfleisch wird so viel schlechter durchblutet, dass sie die Gefahr erst viel zu spät bemerken. Durch die bei ihnen schnell fortschreitende Paradontitis reißen die kleinen Haltefasern ab, mit denen die Zähne am Zahnfleisch verankert sind. „Damit sie nicht frühzeitig ausfallen, ist konsequenter Verzicht auf das Rauchen wohl die effektivste Methode”, mahnt Kerstin Neudek, die als Expertin der Krankenkasse in der Internetsprechstunde weitere Ratschläge geben wird.
Gründliche Pflege, wie regelmäßige professionelle Zahnreinigung, ist nur eine der probaten Maßnahmen gegen gelbe Beläge, den von Bakterienangriffen und absterbendem Zahnfleisch verursachten Mundgeruch und zu schnell wackelnde Zähne.
Was sonst noch beachtet werden sollte und welche antibakteriellen Mittel wirklich helfen, können Besucher von www.bkk24.de am 25. September, ab 12.30 Uhr, erfragen.
Unter der gleichen Adresse gibt es dann auch Informationen über das Erfolgsprogramm der Krankenkasse, durch das bisher über 50 Prozent aller Teilnehmer nach der Methode von Bestsellerautor Allen Carr vom Glimmstengel losgekommen sind. Wer den Ausstieg schafft, kann damit zumindest seine Zähne retten. Die Heilungsprognose für zuvor festgestellte Schäden in der Mundhöhle ist nämlich schon wenige Monate nach dem Nikotinstopp identisch mit der von Nichtrauchern.