Bause arbeitete lange Jahre für den Handballverband Niedersachsen als hauptberuflicher Lehrwart und Bildungsreferent. Er rief die Handball-Olympiade für Kinder und die „Kinderhandball-Symposien” ins Leben und gab dem Minihandball in Niedersachsen starken Auftrieb. „Es dauert, bis man nach einem solchen Unfall dann auch im Kopf bei den Behinderten ankommt”, sagt er. Bis zum Dezember letzten Jahres war er in der Reha, dreimal pro Woche pendelte die Familie zwischen Hannover und Hamburg. Aber er ist nicht allein.
Neben seiner Familie steht ihm die große Sportlerfamilie zur Seite. In ganz Niedersachsen wird für Bause gesammelt, weil der behindertengerechte Umbau seines Hauses viel, viel Geld kostet.
Der MTV Obernkirchen will sich mit den Handballern von GWD Minden messen, das Spiel ist am Dienstag, 25. März, 19.30 Uhr, in der Halle am Kammweg. Die Veranstaltung wird mit Aktionen wie einer Tombola, Kinderanimateurin und einer Hip Hop Tanzgruppe unterstützt. Der Handball möchte jemanden, der immer für den Sport da war, etwas zurückgeben. Daher kommt GWD Minden auch mit allen Stars. Die Mindener rangieren in der Handball-Bundesliga derzeit auf dem vorletzten Tabellenplatz und kämpfen um das Überleben. Von daher ist dieser Benefizauftritt den Akteuren sehr hoch anzurechnen. In der letzten Partie gelang GWD ein Remis im Derby gegen die HSG Nordhorn.
Und es gibt persönliche Hoffnung für Bause: Die Beweglichkeit seiner Arme hat sich in den letzten Wochen deutlich verbessert.