Absetzung von der Tagesordnung, forderten Neuhäuser und die WGS bis zur Klärung der Frage, ob die Lebenshilfe auch ein potentieller Krippenbetreiber werden könnte. Dagegen sprach sich jedoch Nina Weißer von den Grünen aus, die die Dringlichkeit „...trotz des nahenden Deutschland-Spiels” sah. Die Eltern sollten möglichst schnell wissen, woran sie sind. In der Einrichtung von Krippenplätzen in der Lebenshilfe sah sie höchstens eine Ergänzung, kein „statt dessen!”
Der Tagesordnungspunkt wurde durch die Mehrheit des Rates vertagt. Herbert Meier von der Lebenshilfe sah die Situation völlig entspannt. „Wir wollen keinen städtischen Einrichtungen Konkurrenz machen und möchten mit unseren Öffnungszeiten von 6 bis 20 Uhr in Zusammenarbeit der Stadt und dem Landesjugendamt ein Angebot schaffen; wenn gewünscht!” Aufgrund der vorhandenen räumlichen Möglichkeiten sei die Umsetzung schnell möglich: „Wir könnten zum Beginn des neuen Jahres starten!”
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