Die „neuen Kinder” werden in einer von Technik und modernen Medien geprägten Welt groß, in der sie manche für die älteren Generationen selbstverständliche Begebenheiten, wie beispielsweise handschriftlich einen Brief verfassen, nicht mehr unbedingt kennenlernen. In einem Zeitalter, indem das Fernsehen oftmals über Gespräche und Aktivitäten dominiert, ist es umso wichtiger, über andere Wege die Kreativität der jungen Menschen anzuregen.
Das ganzheitliche Lernen, das beispielsweise in Form der Montessori-Pädagogik an vielen Kindergärten und Schulen angewendet wird, zielt auf das „Lernen mit allen Sinnen” ab. Es orientiert sich an dem Kind und seinen individuellen Bedürfnissen. Das ganzheitliche Lernen legt einen Schwerpunkt auf die Förderung der individuellen Persönlichkeit. Kinder lernen unter anderem, ihren Willen zu entwickeln und schwierige Situationen zu überwinden. Raum für freie Entscheidungen ist genauso gegeben wie die Artikulation des eigenen Lernbedürfnisses. Die „Lehrenden” möchten den Menschen in seiner Ganzheit verstehen, mit all seinen Anlagen, Bedürfnissen, Interessen und Gefühlen.
Das Thema ganzheitliches Lernen ist in dem Vortrag von Liebertz anhand von Beispielen, auch außerhalb des pädagogischen Bereichs, sehr kurzweilig und lebhaft wiedergegeben worden, fasst Dörte Worm, Lokales Bündnis für Familien, zusammen.
Einen Tipp kann jeder Mensch ausprobieren: Mit einem Lachen bleiben Informationen stärker in Erinnerung. Humor ist demnach ein wichtiger Faktor, um etwas dauerhaft zu vermitteln.