Das Schaumburger Wochenblatt holt die fast vergessenen Filmdokumente ans Tageslicht. Gemeinsam mit den Lesern veröffentlicht die Zeitung einmalige, historische Filmdokumente. Alte Filme und Videos sowie private Filmaufnahmen können Teil einer einmaligen DVD-Sammlung über Schaumburg werden. Es entsteht eine filmische Zeitreise über die vergangenen Jahrzehnte - von den goldenen Zwanzigerjahren bis in die Neuziger hinein.
Das Schaumburger Land ist vielfältig. Tradition, Heimatverbundenheit spielt eine große Rolle im Leben. Doch nicht immer waren die Zeiten einfach in Schaumburg. Der Zweite Weltkrieg hat auch hier Spuren hinterlassen. Viele Familien stehen vor einem schweren Neuanfang. Manch ein Bürger filmt bereits wieder - die ersten Bilder auf dem Weg in die Normalität entstehen.
Traditionsreiche Schützenfeste und Jahrmärkte werden Anfang der Fünfzigerjahre wieder durchgeführt. In Bückeburg wird 1952 zum ersten Mal nach 13 Jahren wieder Schützenfest gefeiert. In den Sechzigerjahren drängeln sich Einheimische und Besucher in Scharen beim Wiedensahler Heiratsmarkt durch den Ort. Beliebt sich auch die verschiedenen Ausflugsziele im Land. Auf der Kurpromenade in Bad Nenndorf flanieren Anfang der Siebziger Kurgäste und Einheimische. Es gab viele Gelegenheiten zu Filmen.
Genau diese Filme werden gesucht. Es können unspektakuläre Alltagsaufnahmen wie Ausflüge, Spaziergänge oder Straßenfeste sein, die der Leser dem Schaumburger Wochenblatt vorübergehend überlässt. Oder Filme von besonderen Ereignissen - quer durch die vergangenen Jahrzehnte. Amateurfilme jeder Art sind gerne genommen - einzige Bedingung: Es muss darauf etwas aus der Geschichte Schaumburgs zu sehen sein.
Die Städte und Dörfer des Landkreises verändern ihr Gesicht im Laufe der Jahrzehnte. Neue Ortsteile entstehen, alte Gebäude werden saniert. In Stadthagen zum Beispiel wird 1980 begonnen die Innenstadt und den Marktplatz zu einer Fußgängerzone auszubauen. Wer hat das gefilmt? In Vereinen sind Generationen von begeisterten Hobbysportlern über die Jahrzehnte hinweg aktiv und pflegen die lange Tradition des Schaumburger Sports. Davon gibt es sicher viele Meter Film.
Die Filme ergeben ein Bild des Lebens in den verschiedenen Jahrzehnten in Schaumburg. Besinnliches, Ernstes aber auch Fröhliches - jeder Film, der etwas über die Schaumburger und ihre Heimat erzählt, ist wichtig. Die Filme werden von einer professionellen Film-Produktionsfirma aufbereitet. Die einzelnen Sequenzen werden inhaltlich und zeitlich geordnet. Jeder Einsender erhält das Material selbstverständlich unbeschadet zurück.
Das Filmmaterial ist zu senden an das Schaumburger Wochenblatt in Rodenberg, Stichwort „Mein Schaumburg”, Gutenbergstraße 1, 31552 Rodenberg. Ein Schreiben mit Adresse und Telefonnummer ist beizufügen. Auch kurze Notizen zum Filmmaterial sind von Vorteil. Wichtig für die Arbeit mit den Filmen ist außerdem das schriftliches Einverständnis, privates Material benutzen zu dürfen. Alle Einsender werden im Abspann der Filmsammlung genannt und erhalten darüber hinaus ein persönliches Exemplar der DVD-Edition als Dankeschön.
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