Ihr Tod kam für ihre Familie als auch für die Mitglieder des Fördervereins völlig unerwartet. Mit großer Freude und einem strahlenden Lächeln verabschiedete sie sich in den Urlaub. Dieses Lächeln wird nun allen ihren Mitstreitern für immer in Erinnerung bleiben, der Abschied war für immer. Viel zu früh verlässt Rosemarie Fichtner unsere Welt und die Arbeit für den Erhalt des Sonnenbrinkbades, dass für sie zu einem wichtigen Lebensinhalt in den letzten Jahren geworden war. Mit einem beispiellosen Schaffenswillen hat sie immer wieder Freunde und Geschäftsleute aus Obernkirchen und den umliegenden Orten an ihre Verpflichtung zur Mitwirkung beim Erhalt einer so wichtigen sozialen Einrichtung, wie es das Sonnenbrinkbad für Obernkirchen und Umgebung ist, erinnert und für eine finanzielle Unterstützung geworben. Viele Veranstaltungen im Bad wären ohne ihre unermüdliche Schaffenskraft nicht möglich geworden. „Rosi” Rosemarie Fichtners Mitwirkung wird abgeschlossen in einer für das Sonnenbrinkbad schwierigen Zeit des Umbruchs. Ihr Wissen um die Zahlen und die Wirtschaftlichkeit des Bades müssen neu erschlossen werden. Hinter all ihrer Tätigkeit war aber auch stets ein großes Engagement für die Integration von sozial benachteiligten Menschen unserer Gesellschaft zu spüren. Um „Rosis” Vermächtnis zu bewahren, bedarf es nun anderer Hände und Köpfe. Aber, wer „Rosi” gekannt hat, der weiß, dass die Fortführung ihrer sozialen Arbeit und die Erhaltung des Sonnenbrinkbades über ihren Tod hinaus ihr ein großes Anliegen wäre. Unser Mitgefühl in diesen schweren Stunden muss Peter Fichtner und der Familie gelten. Menschen sind Individuen und als Personen nicht ersetzbar. „Rosis” Warmherzigkeit und ihre Selbstlosigkeit wird uns stets in Erinnerung bleiben.
W. Hein, Vorsitzender des Förderverein Sonnenbrinkbad Obernkirchen e.V.”