Mit einem Protestbrief an den Bürgermeister, dem über 90 Unterschriften beigefügt sind, haben sich unmittelbar in der Nähe wohnende Bürger zu Wort gemeldet. Sie bitten in dem Anschreiben darum, dass die Tore doch stehen bleiben mögen. Die Befürworter des Bolzplatzes fordern die Verwaltung auf, eine einvernehmliche Lösung im Sinne der Kinder zu finden. Denkbar wäre, so heißt es in einer Mitteilung an Presse, Fangnetze zu montieren oder die Tore in der Richtung zu ändern. „Uns ist wichtig, die Kinder im Wohngebiet zu halten, wo sie auch gut unter Beobachtung sind und nicht irgendwo herumlungern. Sie brauchen Platz zum Toben und Bolzen hier vor Ort”, so die Aussage einer der Initiatoren des Briefes, Wilfried Steep. Man sei bemüht das Gespräch mit allen Beteiligten zu suchen, um die beste Lösung für die Kinder zu suchen und den nachbarschaftlichen Frieden zu wahren.
In der jüngsten Sitzung des Rates der Stadt Rodenberg hat sich Verwaltungschef Uwe Heilmann zu der Angelegenheit geäußert. Er geht davon aus, dass es zu einem passenden Zeitpunkt eine Begehung geben werde bei der man gemeinsam überlegen wolle, wie das Verfahren weiter geht. Ein Konsens sei unbedingt erstrebenswert.