„Ohne Grundstückseigentümer keine Windenergie im Bereich Deckbergen/Westendorf/Ahe.” Dieses Fazit zog die SPD Fraktion im Ortsrat im Hinblick auf die laufende Diskussion über die Ausweisung eines Vorranggebietes für Windenergie in Rinteln. Die Fraktion erinnert daran, dass sich der Ortsrat Deckbergen/Schaumburg/Westendorf aus verschiedenen Gründen einmütig gegen die Ausweisung eines Vorranggebietes südlich der Bahnstrecke ausgesprochen hat. Als Beispiele werden die vergleichsweise geringen Windstunden von etwas 800 im Jahr sowie die Zerstörung der Landschaft genannt, da mit den nunmehr geplanten Anlagen mit einer Gesamthöhe von 150 Metern die Dominanz der Schaumburg gebrochen werde. Da die Schaumburg auf 230 Meter Höhe liege, seien die Windräder dann „quasi in Augenhöhe”. Unabhängig vom Ausgang des laufenden Verfahrens betont die Ortsratsfraktion, dass es ohne die Mitwirkung der örtlichen Grundstückseigentümer keine Windenergieanlagen geben werde. Es gebe keine gesetzliche Pflicht sein Grundstück hierfür als direkten Standort oder als Zufahrt oder Baulastfläche zur Verfügung zu stellen. Die SPD Ortsratsfraktion weist auf diesen Umstand ausdrücklich hin, da es der Zeit im Auftrag eines Investors Bemühungen eines örtlichen Ingenieurbüros gebe, einen Baulastenkreis zu erstellen, der die Mitwirkung der Grundstückseigentümer erfordere. Auch im Hinblick auf eine mögliche Einnahmequelle sollte sich jeder Grundstückseigentümer die Frage stellen, ob dies die Mitwirkung an der Zerstörung der historischen Landschaft rechtfertige.