Zum zweiten Mal fungierten die fünf Rintelner lutherischen Kirchengemeinden, die „fantastischen Fünf”, gemeinsam als Gastgeber. Die Moderation hatte Astrid Bunselmeyer übernommen. Die Nikolai-Pastorin hob in ihrem kurzen Rückblick besonders die Konstituierung der ersten „integrativen Gruppe” im Oberlin Kindergarten hervor. Als besonders beeindruckend empfand sie dabei die Vielzahl von mitwirkenden Institutionen, die gemeinsam das Konzept zur Eingliederung von mehr oder minder behinderten Kindern in den Regelbetrieb entwickelt hatten.
Dass gemeinsame Aktivitäten schlechterdings nicht nur für mehr Zusammenhalt und Stabilität, sondern auch für bessere Wirtschaftlichkeit sorgen, wird immer wieder auch durch das vielfältige Engagement von ehrenamtlichen Helfern deutlich. Mittlerweile ist es schon Tradition, dass einige beim Neujahrsempfang stellvertretende für ihre vielen „Kollegen” mit kleinen Geschenken bedacht werden. Diesmal bedankte sich Astrid Bunselmeyer bei Fritz Rienhoff, Manfred Perrey, Gottfried Griem und Siegfried Pleil, die gemeinsam mit (in Abwesenheit) Juri Bayer, Rainer Thielke und Klaus Neudörfer die schwersten Arbeiten bei der Installation von Weihnachtsbaum und festlicher Dekoration verrichtet hatten.
Auch Ortsbürgermeister Ulrich Goebel überreichte wieder einen Blumenstrauß an eine besonders engagierte Frau - diesmal an Heide-Lore Miesener, die Vorsitzende des Förderkreises „Unsere Kirche” der Kapellengemeinde Todenmann. Kurz ins Rampenlicht gerückt wurde fürderhin die Kreisjugenddiakonin Carina Sittig, der die Arbeit speziell in Rinteln besondere Freude bereite, wie sie dem Pllenum in der Nikolai-Kirche verriet.
Mit guten Nachrichten konnte schließlich Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz aufwarten. Abseits von geschönten Statistiken haben offenbar tatsächlich auch in heimischen Breiten viele Arbeitslose einen neuen Job gefunden. Und da auch die Wirtschaft wieder brumme, flösse auch wieder mehr Gewerbesteuer in die städtischen Kassen. Was nicht zuletzt, so Buchholz, auch der Kirche zugute komme: Zuletzt habe die Stadt 50.000 Euro für Sanierungsarbeiten am Nikolai-Kirchturm beigesteuert, und im laufenden Jahr, versprach der Bürgermeister, würden termingerecht Mittel für nötige Brandschutzmaßnahmen im Nikolai-Kindergarten überwiesen.Foto: km