RINTELN (ste). Die einen lieben es und wünschen sich sehnlichst eine Filiale des Fastfood-Riesen „McDonald‘s” nach Rinteln, die anderen sehen aber auch die Probleme. Nicht mit dem Gewicht der Konsumenten, sondern mit dem Müll, der rund um solche Filialen die Straßen verschmutzt. Genügend Beispiele dafür gibt es. Wer den „Auetal-Highway”, die Landesstraße zwischen Rehren und Buchholz, aufmerksam befährt, wird immer wieder die Hinterlassenschaften der „Mc‘ies” auffinden.
Nachdem Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz auf dem Neujahrsempfang die Baugenehmigung für eine solche Filiale an der Konrad-Adenauer-Straße angekündigt hat, schrieb Engerns Ortsbürgermeister Dieter Horn jetzt einen Brief an die Verwaltung und forderte darin Auflagen für die Betreiber, dass sie in einem angemessenen Bereich um die Filiale für die Sauberkeit zu sorgen haben.
Horn fordert, dass mindestens ein Mal pro Woche der Betreiber in Engern, Ahe und Kohlenstädt in den Bereichen Ortsdurchfahrt Engern einschließlich Neelhofsiedlung und Westendorfer Landwehr, die Flächen und Wege rund um die Kiesteiche, die Verbindungswege zum Sportplatz in Engern (Rehre und Sandfeld), der Bereich Schulgarten und Mehrzweckhalle, der Fahrradweg Steinbergerstraße- Hinter der Bahn, Steinberger Straße, der Verbindungsweg zwischen Engern und Ahe, sowie im weiteren Verlauf durch Kohlenstädt in Richtung Kleinenwieden zu säubern haben. Andere Kommunen hätten Baugenehmigungen bereits von solchen Auflagen abhängig gemacht.
Und Horn geht davon aus, dass auch andere Rintelner Bereiche durch die Ansiedlung über Gebühr verschmutzt würden.