Die Mitgliederversammlung des CDU-Samtgemeindeverbandes (CDU-SGV) stand ganz im Zeichen der Kommunalwahlen im September. Der Bau eines Radweges sei ein Wunsch aller Bürger der Samtgemeinde gewesen: Stelle er doch eine wichtige Querverbindung zwischen den Orten und nicht zuletzt zur „Badewonne” in Nordsehl her, so Horst Peeck, erster Vorsitzender des CDU-SGV. Zuletzt hatte sich die CDU im Landratswahlkampf für diesen Radweg eingesetzt und auf Initiative der Nordsehler Bürgermeisterin Hanna Mensching- Buhr mit einem Fahrradkorso dafür stark gemacht. Samtgemeinderatsherr Karsten Speck ging in seinen Ausführungen zum demografischen Wandel besonders auf die stark sinkenden Schülerzahlen in den drei Grundschulen der Samtgemeinde hin. Waren es im Jahr 2001 noch 472 Kinder, sind es in 2011 nur noch 325 und im Jahr 2016 werden nur noch 219 Kinder beschult, so Speck. Das habe zwar den Vorteil von kleinen Klassen, aber schon bald werde man um eine Zusammenlegung der Grundschulen nicht mehr herumkommen. Über die Feuerwehr berichtete Friedrich Wilharm, dass die Fusion der Feuerwehren Meerbeck und Niedernwöhren eine beispielhafte Antwort auf den demografischen Wandel ist. Sorgen bereiten die Kostensteigerungen beim geplanten neuen Feuerwehrhaus. Rolf Wöbbeking stellte die Machbarkeitsstudie zur Zukunft des Hallenbades in Nordsehl vor. Mit beträchtlichen Investitionen in Millionenhöhe könne ein „Gesundheitspark” entstehen, so Wöbbeking. Gesundheitsprävention sei das Thema der Zukunft, so Wöbbeking. Im Verlauf der Versammlung wurde der Vorstand fast komplett bestätigt: Vorsitzender bleibt Peeck aus Wiedensahl, als Stellvertreter stehen ihm Monika Insinger aus Niedernwöhren und Stefanie Opfermann aus Meerbeck zur Seite. Schatzmeister ist weiterhin Norbert Mex aus Lauenhagen und Schriftführer bleibt Adolf Deterding aus Nordsehl.