So ist Anlage zu der entsprechenden straßenverkehrsrechtlichen Erlaubnis ein sogenannter „Feuergassenplan”, in dem Flächen, die unbedingt freigehalten werden müssen, eingebracht sind. Ein gerader Fahrweg für Feuerwehr und Rettungsdienste muss demnach eine lichte Breite von mindestens drei Metern aufweisen; Aufstell- und Entwicklungsflächen sind mit einer lichten Breite von mindestens fünf Metern ausgewiesen. Es handelt sich quasi um „Flächen für die Feuerwehr auf öffentlichen Verkehrsflächen”. In ihnen dürfen keine Aufbauten, wie beispielsweise Marktbuden, Verkaufsfahrzeuge oder Ähnliches, aufgestellt werden. Auch Zufahrtsbereiche für Feuerwehr und Rettungsdienste in die Altstadt, die unbedingt freigehalten werden müssen, sind ausgewiesen. So wird im Verlauf der Kreuzstraße ab Freitag, 8. April, 16 Uhr, bis Sonntag, 10. April, 20 Uhr, beidseitig ein absolutes Halteverbot angeordnet. Im Interesse der Sicherheit werden die Anwohner deshalb um Verständnis gebeten. Parkmöglichkeiten für Anwohner gibt es noch in den übrigen Bereichen des östlichen Altstadtquartiers. Der Bereich des Kleinen Marktes hinter dem Ratskeller wurde bereits vor einiger Zeit als Feuerwehrzufahrt und -bewegungszone durch das Aufstellen einer entsprechenden Beschilderung ausgewiesen. Nach den Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung ist das Halten hier absolut unzulässig. Im Übrigen sind die Weser- und Klosterstraße sowie die Brennerstraße zwischen dem Stadtgrill und dem Kirchplatz gesperrt. Entsprechende Umleitungen und andere Begleitmaßnahmen sind ausgewiesen. Erstmals werden auch Fluchtwege besonders gekennzeichnet. Dieses sind die Riemengasse, der Fußweg zur Wallstraße (bei Scotti), die Wallgasse, der Durchgang Sparkasse Klosterstraße zum Prinzenhof, die Giebelgasse und der Fußweg vom Marktplatz zum Lüttgen Markt. Für die Veranstaltung wird es am Samstagmorgen eine Vorabnahme durch alle Beteiligten geben. Das Amt für Sicherheit und Ordnung, Bürgerdienste ist insbesondere dem Veranstalter der Autoschau für die konstruktive Mitarbeit an den Planungen dankbar. Die Stadt Rinteln betritt damit Neuland und wird mit allen Beteiligten die Erfahrungen auswerten. Foto: ste