Der Untertitel, „New York - Rinteln - Tokio”, gefiel besonders dem ersten Stadtrat Jörg Schröder, der bei seinem Grußwort kommentierte: „In der Liga spielen wir gern mit.” Unter den weiteren Gästen konnte Museumsleiter Dr. Stefan Meyer auch den Konstrukteur der - analogen - Kamera, mit der Sebastian Denz seine Bilder produziert, begrüßen: Den Rintelner Augenarzt Dr. Kurt Gilde, der seinerseits die Eröffnung der Ausstellung mit seiner eigenen 3-D-Kamera aufnahm.
Die von ihm gebaute Kamera für Sebastian Denz ist auch im Rahmen der Ausstellung zu sehen - und auf den ersten Blick als solche kaum zu erkennen. -
Seine Affinität zum Skateboard hatte Sebastian Denz bereits vor 13 Jahren in Rinteln gleichsam manifestiert - für jedermann sichtbar: Er war der Initiator des „Skateparks” am Schulzentrum, bei dessen Bau er auch selbst mit Hand angelegt hatte.
Die Fotos für die Ausstellung - die tatsächlich schon in New York zu sehen war und demnächst nach Tokio wandert - hat der Künstler innerhalb von drei Jahren in ganz Europa gemacht. Bei den Personen, die darauf zu sehen sind, handelt sich zum Teil um die bekanntesten Stars aus der internationalen Skateboard-Szene. Einige Fotos entstanden freilich auch im Möllenbecker Wald.
Den besonderen Reiz, den die teils lebensgroßen Exponate im Museum auf die Betrachter ausüben, machen die Kombination zwischen hochauflösenden Sport-Motiven und den bisweilen surrealen „Surroundings” aus - und natürlich die beeindruckende Plastzität, die sich dem Betrachter eröffnet, wenn er die Pappbrille mit den rot-grünen „Gläsern” aufgesetzt hat. Aber auch ohne Brille kann man eine teilweise fast verblüffende Detailschärfe sehen. Was Sebastian Denz auch mit Zahlen verdeutlichen konnte: Ein Foto in HD-Qualität habe rund fünf Megabyte, eines seiner Bilder belegte im Schnitt zwei Gigabyte - auch wenn die Kamera des Künstlers mit analoger Technik arbeitet. Foto: km