Ein ungewohnt bunter Flecken Erde schmückt das Altstadtpflaster. Die unterschiedlichsten Wiesenblumen wie Vergissmeinnicht, Kamille, Klee und Ehrenpreis blühen unter einer frisch zusammengebauten Nisthilfe.
Und nicht wenige Besucher des Rintelner Bauernmarktes bleiben verdutzt stehen. Und dieses „unscheinbare” Rasenstück am Stand des Naturschutzbundes soll den wichtigen Lebensraum für den Gartenrotschwanz darstellen.
Der „Vogel des Jahres” 2011 leidet unter dem Verlust von Lebens- und Nahrungsräumen, die ähnlich aussehen sollten wie die gut einen Quadratmeter große Blütenpracht.
Der früher weit verbreitete und recht häufige Singvogel mit dem namensgebenden ziegelroten Schwanz ist heute in vielen Regionen selten geworden. Immer weniger Gärten genügen heute noch seinen Ansprüchen. „Im Jahr des Gartenrotschwanzes wollen wir auf die Gefährdung dieses farbenprächtigen Vogels aufmerksam machen und zeigen, dass oftmals schon mit einfachen Mitteln neue Lebensräume geschaffen werden können”, so Nick Büscher, erster Vorsitzender der NABU-Gruppe Rinteln.Foto: privat