Schaumburger Wochenblatt
  1. Michael Hoyer ist bester Schütze

    Bürgermeister Hellmann sieht die Verteidigung der Stadt als gesichert an

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    STADTHAGEN (wtz). "Sinn des Schützenfest ist es ja auch, zu schauen, ob das Schießen noch funktioniert", daran erinnerte Bürgermeister Bernd Hellmann bei der Ehrung der besten Schützen des 616. Historischen Schützenfestes. Und in Anbetracht der wackeren Schießleistungen war ihm sodann auch "um die Stadtverteidigung nicht bange."

    Den Besten Schuss des Festes gab in diesem Jahr Michael Hoyer aus dem Rosenrott ab. Sein Teiler von 56 wurde von keinem unterboten. Als Zweitbester konnte Dirk Busche (Oberntorrott) mit seinem Teiler von 183 geehrt werden. Platz drei sicherte sich Florian Redecker; ebenfalls aus dem Rosenrott (259er Teiler).

    Knapper ging es beim Schießen um das Gäste-Ehrenschild zu. Dies ging mit einem Teiler von 211 an Frank Scheffel aus dem Enzer Rott. Dicht dabei war Horst Lahmann aus dem Rosenrott, der einen Teiler von 217 vorweisen konnte. Aus dem Bernhardinerrott erzielte Frank Metzner einen Teiler von 248, was ihm Platz drei bescherte.

    Das Engelkingsche Schild sicherte sich Rolf Heine aus dem Markt-Kloster-Rott mit einer glatten Ringzahl von 30. Ein Ring weniger brachte Robert Thomas von den Jungen Bürgern den zweiten Platz vor Dirk Dehne mit 28 Ringen (Markt-Kloster-Rott) ein.

    Unter den Jungen Bürgern erwies sich Otto Kim mit 27 Ringen als am treffsichersten. Er verwies Simon Görtz und Benjamin Marwell auf die Folgeplätze, die jeweils 26 Ringe zusammentrugen.

    Die offizielle Proklamation der besten Schützen bot auch in diesem Jahr Gelegenheit, eine Zwischenbilanz zum Stadthäger Schützenfest zu ziehen. Diese fiel am vergangenen Samstag mittelprächtig aus. Chargierte und Festkomitee zeigten sich begeistert von den Rottfeiern, der guten Beteiligung und den Rundmärschen. Der verregnete Mittwochabend hatte den Organisatoren jedoch die Finanzplanung des Festes verhagelt.

    Bürgermeister Bernd Hellmann und Major Karl-Wilhelm Bargheer waren daher sehr erfreut über die Solidarität, welche die Rottbrüder gegenüber ihrem Schützenfest zum Ausdruck brachten. In Kenntnis der finanziell prekären Lage hatten diese kurzerhand in ihren Rotts gesammelt, um den Finanzausfall des Mittwochsabends zu schmälern. Karl-Wilhelm Bargheer dankte zudem der Stadt Stadthagen, die bereits signalisierte, das entstandene Defizit im Rahmen der Möglichkeiten auszugleichen. Foto: wtz

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