Gerline Göldner-Dorka freute sich, dass bald 22 Prozent und somit 2.200 Haushalte mit regenerativem Strom versorgt werden können.
Beim Biogaspool stimmten ebenfalls alle Ratsmitglieder zu. Ein Grund dafür war auch, dass Peterson mitteilen konnte, dass die teilnehmenden Landwirte die Anlage nur zu 44 Prozent mit Maissilage bestücken und die Fruchtfolge auf den bewirtschafteten Flächen einhalten. Einer Überdüngung soll so vorgebeugt werden.
Im Biogaspool haben sich mehrere Landwirte und Stadtwerke zusammengeschlossen, um Biogas zu erzeugen und dann aufzubereiten. Das Gas, zehn Millionen Kilowattstunden davon sollen die Rintelner Stadtwerke erhalten und vermarkten, wird für Blockheizkraftwerke und die Erdgastankstelle genutzt. mit 180.000 Euro sind die Rintelner Stadtwerke mit dabei.
Die Rintelner Stadtwerke sind weiter auf dem Vormarsch. So bewerben sie sich um die Neuvergabe von Strom- und Gasversorgungsnetzen, insbesondere im benachbarten Kalletal, dass schon von Rinteln teilversorgt wird. Der Rat stimmte daher auch dem Wunsch der Stadtwerke nach dem Abschluss eines Konsortionalvertrages mit den Stadtwerken Bad Salzuflen, Detmold und Lemgo zu. „Dann sind wir eingebettet in feste und gute Partnerschaften mit Stadtwerken, die auf Augenhöhe gut zu uns passen”, so Peterson.Foto: ste