Lange habe man da auf das Klosterkarree gehofft, das in seiner ursprünglichen Version dafür ja auch Raum bieten sollte, berichtet Westphal. Die abgespeckte, nun vorgestellte Version, begleitet die CDU eher kritisch, da die verkleinerten Verkaufsflächen kaum Platz für einen Nahversorger bieten. „Wir begrüßen das Projekt in seiner Gesamtheit durchaus, da es für das südliche Ende der Fußgängerzone eine Bereicherung wird”, heißt es aus dem Vorstand des Ortsverbandes Rinteln.
Deshalb habe man dem Bauvorhaben im Verwaltungsausschuss auch zugestimmt - allerdings mit Bedenken, da schon in der Beratung klar wurde, dass ein Nahversorger kaum Platz finden würde. Besonders für ältere Menschen und für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, müsse es möglich sein, in der Innenstadt Lebensmittel fußläufig einkaufen zu können. „Nicht jeder hat die Möglichkeit, mit dem Auto zu den Discountern am Stadtrand zu fahren. Daher wird sich die CDU auch weiterhin für einen Nahversorger im Bereich der Fußgängerzone einsetzen”, verspricht Vorstandmitglied Friedrich-Wilhelm Rauch und setzt dabei auf die Gesprächsbereitschaft, die der Investor kürzlich bei einer Veranstaltung im Stadtgebiet erklärte. Zusätzlich habe die CDU aber noch weitere Kontakte gesucht und werde, wie Sebastian Westphal erklärt, nach mehreren Telefonaten in den nächsten Tagen mit einem Interessenten ausloten, ob und gegebenenfalls wie es möglich ist, einen Einkaufsmarkt in die Innenstadt zu bekommen.
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