Bei einem kürzlich erlaubten Brenntag musste die örtliche Feuerwehr verständigt werden. Ein Rintelner hatte versucht, größere Mengen Holzpaletten zu verbrennen. Als die von Bürgern verständigte Polizei eintraf, war das Feuer derart groß, dass es mit eigenen Mitteln nicht zu löschen war. Für etwa 30 Quadratmeter standen lediglich 30 Liter Wasser zur Verfügung. Die meterhohen Flammen drohten auf die angrenzenden Bäume überzugreifen. Aus Gründen der Gefahrenabwehr wurde die Feuerwehr verständigt. Diese löschte das Feuer fachmännisch. Die Allgemeinverfügung der Stadt Rinteln besagt, dass im Rahmen der Brenntage ausschließlich pflanzliche Abfälle (Gartenabfälle) verbrannt werden dürfen und auch nur dann, wenn 25 Meter zu Gebäuden und 300 Meter zu Krankenanstalten als Mindestabstände eingehalten werden. Funkenflug und eine übermäßige Rauchentwicklung auf benachbarte Straßen und Wege ist zu verhindern. Bei nasser oder diesiger Witterung sollte kein Feuer angezündet werden, um eine übermäßige Smogentwicklung zu vermeiden. Brennstellen dürfen auf keinen Fall verlassen werden, bevor Feuer und Glut nicht vollständig erloschen sind. Gegen den Verursacher aus dem genannten Fall wurde seitens der Polizei eine Ordnungswidrigkeitenanzeige geschrieben. Die Feuerwehr werde ihm zudem wahrscheinlich ihren Einsatz in Rechnung stellen. Die letztendliche Summe schätzt die Polizei nun höher ein, als die ordentliche Entsorgung der Paletten eigentlich gekostet hätte.