Mehr als 100 Musikinstrumente hat der Mann aus Steyerberg in seinem Fundus. 25 hatte er davon in die Grundschule gebracht. Die zum Teil recht exotisch anmutenden Instrumente füllten nahezu den kompletten Musikraum aus. Nicht nur die unterschiedlichen Klänge, die Stille den Blas- oder Schlaginstrumenten entlockten, faszinierten die Jungen und Mädchen. Auch die Geschichten, die der Gast dazu parat hatte, wurden interessiert aufgenommen.
Gerne kamen sie der Aufforderung nach, das eine oder andere Klangerlebnis mit geschlossenen Augen zu genießen. Und wenn Freiwillige für eine besondere Demonstration gesucht wurden, schnellten die Arme der Grundschüler flugs nach oben.
Vergleiche mit Geräuschen aus der Natur wurden gefunden. „Das hört sich an wie ein Gewitter” oder „Ich glaub´, ich steh unter einem Wasserfall” war zu hören. Eine Schülerin stellte sich in eine große Klangschale, eine andere maß ihre Kräfte beim Windrad-Ziehen. Mystisch klangen die Zauberstäbe, zart und leise meldete sich das Röhrenglockenspiel zu Wort. Laut und fröhlich wurde es, als die Jungen und Mädchen selber die Instrumente ausprobieren durften. Nach kurzer Anleitung hatten sie schnell begriffen, wie man damit kommunizieren kann. Foto:pd