Schaumburger Wochenblatt
  1. Die Lange Nacht der Konfis

    Über 50 Konfirmanden finden die Aktion "total cool"

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    RINTELN (ste). So könnte Kirche nach Meinung der Konfirmanden und Teamer immer sei. Bei der "Langen Nacht der Konfis" hatten Teamleiterin Carina Sittig und ihre vielen freiwilligen Helfer ein großartiges Programm zusammengestellt, das die 52 Konfirmanden aus den Gemeinden St. Nikolai, Johannis, Kapellengemeinde Todenmann und Krankenhagen einfach "total cool" fanden.

    Bevor um 18 Uhr der Empfang in der St. Nikolai-Kirche war, hatten die 26 Teamer der Gemeinde schon jede Menge Vorbereitungen für den Erfolg des Abends getroffen. Die verschiedenen Workshops waren aufgebaut und die "Hot-Dog-Straße" war für den Ansturm der Jugendlichen gerüstet. In verschiedenen Räumen wurden Angebote für die Jugendlichen gemacht, darunter Poker, Video, Muffins backen, Jump Style, Trommeln oder Basteln. Diese Workshops waren für die Jugendlichen verpflichtend, danach ging es in die Themenräume, wo Wii gespielt werden konnte, TV-Serien warteten oder gechillt werden konnte. Gegen 23 Uhr ging es dann wieder in die Kirche zum Nachtgottesdienst. Und auch hier hatte sich das Orga-Team etwas Besonderes ausgedacht. Die ganze Nikolai-Kirche war stockdunkel und aus den Ecken der Kirche wurden einzelne Wörter in den Raum geworfen; quasi "Stimmen aus dem Nicht": "Ein sehr intensives Gefühl", fanden einige Konfis. Dann wurde eine Kerze angezündet und dann immer mehr: "Was für eine tolle Sache", freuten sich Teamer und Konfirmanden, die die Situation als "sehr spirituell" bewerteten. In der Oberschule in der Ostertorstraße wurden dann die Schlafräume gerichtet und die Teamer sorgten in ihren Räumen dafür, dass Ruhe einkehrte. Am Samstag stand dann noch ein gemeinsames Frühstück auf dem Programm, bevor die Kinder wieder abgeholt wurden. Immer hilfreich mit dabei Pastorin Astrid Bunselmeyer, die jedoch den Jugendgottesdienst am Samstag Morgen komplett den Teamer überließ. Eine tolle Sache, wie alle fanden, denn die Verantwortung für einen solchen Gottesdienst selbst zu übernehmen stärkte auch das Selbstbewusstsein der Teamer.Foto: ste

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