Georg Hudalla: a. Die Voraussetzungen für ein vielfältiges und qualitativ hochwertiges Arbeitsplatzangebot erweitern.
b. Die Stärkung der kleinen Ortschaften und die Revitalisierung der Ortskerne
c. Die schwierige demografische Entwicklung meistern
Sven Janisch: Die positive Entwicklung der letzten Jahre in unserer Samtgemeinde und den Mitgliedsgemeinden gilt es fortzusetzen und nachhaltig weiter auszubauen.
Deshalb wird die zentrale Aufgabe der nächsten Jahre sein, eine ausgewogene Finanzstruktur zu gestalten, die allen Mitgliedsgemeinden einen reellen Entwicklungs- und Handlungs-Spielraum ermöglicht.
Georg Hudalla: Noch akzeptabel, aber an der Grenze zum kritischen Bereich.
Sven Janisch: Das Gesamtfinanzvolumen der Samtgemeinde, der Eigenbetriebe sowie Mitgliedsgemeinden beträgt in diesem Jahr rd. 30 Mio. Euro.Hiervon entfallen rd. 10,5 Mio. Euro auf den Kernhaushalt der Samtgemeinde Rodenberg , wo allein 9,5 Mio. Euro für den lfd. Betrieb in Form von Personal-, Unterhaltungs-, Bewirtschaftungs- und Sachkosten aufgewendet werden müssen.
Durch die positive Steuerentwicklung auf allen Ebenen konnten die Haushalte für die Samtgemeinde Rodenberg in den letzten 2 Jahren ohne Neuverschuldung finanziert werden.
Auch hat die Einnahmeverbesserung dazu beigetragen, dass die Samtgemeindeumlage nicht erhöht werden muss.
Eine Erhöhung der Samtgemeindeumlage hätte negative Auswirkungen für die Mitglieds-gemeinden und würde deren Handlungsmöglichkeit einschränken. Die Samtgemeinde Rodenberg verfügt über eine geordnete Finanzausstattung, die in Abhängigkeit der kommenden Preis- und Lohnsteigerungsraten mittelfristig ohne Netto-Neuverschuldung die übernommenen Aufgaben bewältigen kann.
Georg Hudalla: In vertrauensvollen Gesprächen eine deutlich bessere Zusammenarbeit von Verwaltung, Bürgern, Parteien und Gremien erreichen.
Sven Janisch: Die Nachmittagsbetreuung von unseren Grundschulkindern ist aus aktuellem Anlass ein sehr akutes Handlungsfeld, welches auf meiner Prioritätenliste ganz oben steht. Barrierefreiheit im Bereich der öffentliche Einrichtungen und Plätze ist ein weiterer zentraler Punkt meines Wahlprogrammes. Hier stehen aktuell die Sanierung des Verwaltungsgebäudes und der Einbau eines Personenaufzuges an, die zeitnah umgesetzt werden müssen.
Georg Hudalla: Sie sollte ein attraktives Angebot für junge Menschen schaffen, die sich bisher noch nicht so stark einbringen konnten. Wichtig ist auch, dass sie eine vertrauensvolle Ansprechpartnerin für Jugendliche in schwierigen Situationen ist.
Sven Janisch: In unseren Vereinen und Organisationen findet eine hervorragende Jugendarbeit auf ehrenamtlicher Ebene statt. Und es zeigt sich, dass die Jugendarbeit im Verein Fit macht für die Gesellschaft!
Die Aufgabe der Jugendpflegerin wird es daher sein, ein ergänzendes Angebot bedarfsgerecht gemeinsam mit den Jugendlichen und den ehrenamtlich Tätigen zu gestalten. Insoweit könnte hier, die Koordinierung von vereinsungebundenen Aktionen einen Aufgabenschwerpunkt bilden.
Georg Hudalla: Ein Seniorentreff, Bürgertreff oder Mehrgenerationenhaus sehe ich als erstrebenswert an und räume einer Umsetzung dieses Vorhabens große Chancen ein.
Sven Janisch: Für ein würdevolles Leben im Alter in unseren Orten müssen Angebote geschaffen werden, die Möglichkeiten zur Kommunikation, Vernetzung und generationenübergreifende Partnerschaften (zum Beispiel Jung lernt von Alt) bieten.
Ein Seniorentreffpunkt ist hier durchaus ein möglicher Baustein, der die Basis für die Seniorenarbeit darstellen kann.
Georg Hudalla: Eine Samtgemeinde ist verwaltungstechnisch aufwendiger, aber demokratischer, da sie sich weniger auf das Zentrum konzentriert. Eine Einheitsgemeinde wäre ein nur mit viel Mühe zu erreichender Schritt, ohne wesentliche Vorteile.
Sven Janisch: Auch wenn die Verwaltungsform einer Samtgemeinde anfänglich nur als Übergangslösung angesehen wurde, hat sich in den letzten 40 Jahren gezeigt, dass sich dies Konstrukt in unserem Bereich bewährt hat. Denn hierdurch lässt sich Transparenz und eine direkte Bürgerbeteiligung am besten umsetzen. Unsere Räte in den Mitgliedsgemeinden sind wesentlich näher an den Problemen vor Ort und können hier viel besser auf die individuellen Bedürfnisse der Ortsteile eingehen.
Georg Hudalla:- Zentral gelegen
- Wunderschön vielfältig
- Angenehm normal
Sven Janisch: Natürlich - vielfältig - freundlich
Georg Hudalla: Weil ich Menschen mitnehmen kann und bürgernah die Sachfragen in den Vordergrund stelle!
Sven Janisch: Weil ich das Verwaltungshandeln von der Pike auf gelernt habe und aufgrund meiner langjährigen Tätigkeit in der Samtgemeindeverwaltung sowie als stellvertretender Gemeindedirektor in der Gemeinde Apelern über kommunale Erfahrung verfüge, die eine nachhaltige Fortführung der positiven Entwicklung unseres Raumes gewährleistet.