Politiker fordern gemeinsame Küche für Kitas und Schulen | Schaumburger Wochenblatt

Politiker fordern gemeinsame Küche für Kitas und Schulen

Nur eine Küchenzeile in der Grundschule stieß, dass stieß nicht auf Zufriedenheit bei den Bauausschussmitgliedern und löste gemeinsames Vorgehen aus. (Foto: gk)
Nur eine Küchenzeile in der Grundschule stieß, dass stieß nicht auf Zufriedenheit bei den Bauausschussmitgliedern und löste gemeinsames Vorgehen aus. (Foto: gk)
Nur eine Küchenzeile in der Grundschule stieß, dass stieß nicht auf Zufriedenheit bei den Bauausschussmitgliedern und löste gemeinsames Vorgehen aus. (Foto: gk)
Nur eine Küchenzeile in der Grundschule stieß, dass stieß nicht auf Zufriedenheit bei den Bauausschussmitgliedern und löste gemeinsames Vorgehen aus. (Foto: gk)
Nur eine Küchenzeile in der Grundschule stieß, dass stieß nicht auf Zufriedenheit bei den Bauausschussmitgliedern und löste gemeinsames Vorgehen aus. (Foto: gk)

Ein doch äußerst seltener Vorgang in Rodenberg wurde von allen Fraktionen im Samtgemeinderat Rodenberg eingeleitet: Ein gemeinsamer Antrag an die Verwaltung und die Mitglieder des Samtgemeinderates. Dieser Antrag von SPD, CDU, WGSR und Bündnis 90/Grünen bezieht sich auf die Planungen zur Ganztagsbetreuung an den Grundschulen und die dafür zu planende Schulverpflegung.

Dies sei für alle Antragsteller, mit Blick auf die Größe und Ausstattung der Küchen in den Schulen von Rodenberg und Lauenau, „ein entscheidender Planungsteil“, heißt es im Antrag, der dieser Zeitung vorliegt.

Die Fraktionen berufen sich hierbei auf den erneut beschriebenen Grundgedanken, „eine zentrale Großküche zu bauen, unabhängig von den Schulstandorten“. Die Schulen müssten demnach mit Blick auf Größe und Ausstattung der Küchen, mit den Vorgaben für „cook & schill“ beziehungsweise „Warmausgabe“ geplant werden, so die konkrete Forderung der Kommunalpolitiker, um eventuelle Übergangs- oder Ausfallzeiten zu kompensieren.

Ziel müsse es sein, so heißt es im Antrag weiter, „sämtliche Kindertageseinrichtungen von dieser Großküche der Samtgemeinde aus mit frisch und regional gekochtem Essen zu beliefern“. Wörtlich: „Wir beantragen die Planung einer Großküche, nach den Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, mit mehr als 1.000 Essen pro Tag, die an einem Standort, zum Beispiel Gewerbegebiet, mit ausreichend Platz auch für Parkplätze entsteht.“

Zur Begründung wurde außerdem ausgeführt, dass eine „gesunde, ausgewogene und frisch zubereitete Ernährung“ entscheidend sei für die „Entwicklung, Konzentrationsfähigkeit und das Wohlbefinden von Kindern“.

Dabei sei zusätzlich zu berücksichtigen, dass im Zuge der Ganztagsbetreuung die Schulverpflegung „meistens die einzige warme Mahlzeit am Tag ist“. Ebenfalls sollte dort die Möglichkeit eingeplant werden, „vor Ort Essen anzubieten und zu verkaufen, um attraktiv zu sein für entsprechende Pächter“. Diese Forderungen wurden von Karsten Dohmeyer, Hans-Dieter Brand, Ralf Schubart und Daniela Kasting unterzeichnet.

Ein Auslöser für diesen gemeinsamen und damit kräftigen Antrag an Verwaltung und Ratsmitglieder ist sicherlich in der jüngsten Sitzung des Planungs- und Bauausschusses zu finden, in der diese Frage eher wage und unkonkret beantwortet blieb, was Daniela Kasting direkt auf den Plan rief, und an diese ursprüngliche Forderung erinnerte.

„Wenn wir in der Planung der Schulen weiterkommen möchten, ohne dass wir uns flächenmäßig immer wieder überlegen müssen, welche Variante in der einzelnen Schule geplant werden soll“, müsse diese Entscheidung klar getroffen werden, so Kasting auf Nachfrage, gegenüber dieser Zeitung.


Winfried Gburek
Winfried Gburek
Freier Redakteur Schaumburger Wochenblatt
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