Der CDU-Samtgemeindeverband Rodenberg hat Tanya Warnecke in seiner Aufstellungsversammlung einstimmig als Kandidatin für das Amt der Samtgemeindebürgermeisterin nominiert. Die Mitglieder sprachen der 50-Jährigen einstimmig ihre Unterstützung aus.
Der Vorsitzende des Samtgemeindeverbandes, Ralf Schubart, betonte die besondere Qualifikation der Kandidatin: „Mit Tanya Warnecke stellen wir eine Kandidatin auf, die Verwaltung aus eigener Verantwortung kennt, wirtschaftliche Zusammenhänge versteht und kommunalpolitisch bestens vernetzt ist.“ Warnecke bringe umfassende Erfahrung aus Wirtschaft, Verwaltung und Kommunalpolitik mit.
Viele Jahre war sie in leitenden Funktionen bei der Volksbank tätig und arbeitete eng mit Familien, Handwerksbetrieben, Selbstständigen und mittelständischen Unternehmen zusammen. Von 2016 bis 2021 war sie hauptamtliche Bürgermeisterin der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle.
In ihrer Vorstellungsrede machte Warnecke deutlich, dass ihre politischen Schwerpunkte aus dieser praktischen Erfahrung heraus entstehen. Ein besonderes Anliegen sei ihr die Kinderbetreuung und der Ganztag der Zukunft. „Kinder verbringen heute einen großen Teil des Tages in Kindertagesstätten und Schulen. Deshalb müssen Betreuung, Bildung und eine gesunde Lebensweise zusammen gedacht werden“, erklärte sie.
Neben verlässlichen Betreuungsstrukturen sieht sie dabei auch Kooperationen mit Vereinen und Verbänden, Bewegung, gesunde Ernährung und alltagsnahe Angebote als wichtige Bausteine moderner Ganztagskonzepte. Zudem will sie den gesetzlichen Anspruch auf Ferienbetreuung für alle Grundschulkinder bereits ab 2027 erfüllen und damit nicht erst stufenweise bis 2029.
Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die wirtschaftliche Entwicklung der Samtgemeinde. Für Warnecke gehören starke Unternehmen und solide Finanzen untrennbar zusammen. „Ohne wirtschaftlich starke Betriebe kann eine Kommune ihre Aufgaben nicht erfüllen“, sagte sie. Wichtig seien deshalb ein enger Dialog mit der Wirtschaft, eine aktive Wirtschaftsförderung sowie eine Verwaltung, die Unternehmen begleitet und unterstützt.
Besonders am Herzen liegt Warnecke auch der Brand- und Zivilschutz. Durch ihre Arbeit als Bürgermeisterin und ihre Tätigkeit als Vorsitzende im Ausschuss für Feuerschutz und Ordnung verfügt sie über große Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Feuerwehren und anderen Blaulichtorganisationen. „Moderne Technik, gute Ausbildung und ein verlässliches Miteinander zwischen Verwaltung, Politik und Feuerwehr sind entscheidend“, betonte sie. Dabei gehe es immer auch darum, die vielen ehrenamtlich Engagierten bestmöglich zu unterstützen.
Neben Erfahrung und klaren Schwerpunkten setzt Warnecke auf Dialog und Beteiligung. Aus Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Unternehmen soll ein zusätzliches 10-Punkte-Sofortprogramm für die ersten 100 Tage im Amt entstehen. „Die besten Lösungen entstehen im Gespräch mit den Menschen vor Ort“, erklärte Warnecke.
Vorsitzender Ralf Schubart erklärte: „Tanya Warnecke verbindet Verwaltungserfahrung, wirtschaftliches Verständnis und Dialogbereitschaft. Sie bringt genau die Kompetenzen mit, die unsere Samtgemeinde für die kommenden Jahre braucht.“