Die Ursprünge der Hubertusmessen gehen auf eine aus dem achten Jahrhundert stammende Legende zurück. Danach soll der wilde Jäger Hubertus an einem Karfreitag in den belgischen Ardennen gejagt haben. Als er einen kapitalen Hirsch mit einem strahlenden Kreuz im Geweih zu sehen glaubte, wurde er Mönch und später Bischof zu Lüttich. Die Jäger würdigen ihren Schutzpatron stets am 3. November. Musik für Hubertusmessen wurde im 19. Jahrhundert von verschiedenen Autoren komponiert. Die Signal- und Fanfarenstöße kamen in Deutschland zum ersten Mal 1934 auf, wurden aber aus politischen Gründen erst viel später populär. Vor allem durch die propagierte Deutsch-Französische Freundschaft war „La Fete de Saint Hubert” nun häufiger zu hören. Das Jagdhornbläsercorps Schaumburg pflegt die Messe seit 1981 in ihrem Repertoire. Dank einer Kooperation zwischen dem Leiter Hartmut Grün und der Kirchenmusikerin Christina Ziegler unterstützen Orgelklänge die diesjährigen Konzerte. Foto: al