Wie beliebt diese Treffen in der Mehrzweckhalle der Albert-Schweitzer-Schule gewesen sein müssen, weiß Schröder von Zeitzeugen. „Mein Vater hat nicht bei Casala gearbeitet und so konnte ich nicht an diesen Feiern teilnehmen”, zitiert er eine Lauenauerin, „das fand ich sehr schade, wenn meine Freundinnen mir davon berichteten”. Bei der Ausstellung kann die Erinnerung an die damaligen Casala-Gewohnheiten auch ganz konkret aufgefrischt werden: Unter anderem ist das Original-Kostüm des Weihnachtsmanns zu sehen. Ein weiterer Aspekt der Schau ist mit aktuellen Gegebenheiten vergleichbar. Schröder liegt eine Liste vor, die der damalige Firmenchef Carl Sasse im Jahr 1947 erstellen ließ: Es enthält Spielzeug des Unternehmens, das Kindern von „Evakuierten und Flüchtlingen” zur Verfügung gestellt wurde.